11. Juni - Winterberg/ Hochsauerland - 1,33 km/ 110 hm; 3,1 km, 165 hm

Bobbahn-Sprint Winterberg: Ohne Eis nach oben

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| Foto: Tourist-Information Winterberg

29.05.2016  |  (Ra) - In zwei Wochen ist es wieder soweit: Die Kür des "Bobbahn-Königs" in Winterberg steht an. Die Herausforderung: 15 Steilkurven, 1330 Bahn-Meter, 110 Höhenmeter, zehn Prozent durchschnittliche, 15 Prozent Maximal-Steigung...

"Kein Rennrad-Terrain stellt solche Anforderungen wie die Bobbahn
Winterberg", sagte Ex-"Telekom"-Profi Rolf Aldag bei der zweiten Auflage des ungewöhnlichen Berg-Rad-Sprints im Jahr 2012.

Seit 2015 gibt es in Winterberg auch einen Berglauf, von der Stadtmitte den Waltenberg hoch, am Rathaus vorbei, anschließend die 1,3 km in der Bobbahn ins Ziel - insgesamt 3,1 km und 165 hm. Die Teilnahme an den Rennen ist als Kombi- und Einzel-Wertung möglich.

"Wer mitmachen will, ob mit Rad oder zu Fuß,
muss schon sehr fit sein - körperlich, und fahrtechnisch mit dem Rad", sagt Thorsten Kunkel, Vorstand des veranstaltenden SC Siedlinghausen: "Wechselnde, unterschiedliche starke Anstiege verlangen den Fahrern alles ab." Zur Orientierung: Der "Bobbahn-König 2014", Ron Pfeiffer, drückte die Röhre in fabelhaften 3:09 Minuten nach oben.

"Technische" Herausforderungen für die Radler sind vor allen Dingen die bis zu fünf Meter hohen Steilkurven, mit Radien zwischen 16 bis 55 Meter: Die enge Beton-Röhre lässt nur wenige Zentimeter Platz nach rechts und links. "Schließlich ist sie für schnittige, höchstens 70 Zentimeter breite Bobs geschaffen", weiß Rennleiter Kunkel.

Die Anstiege fordern nicht nur Ausdauer,
sondern immer wieder auch die Entscheidung: Wiegetritt oder im Sattel? "Jeden Fehler bezahlt der Fahrer mit dem Verlust wertvoller Sekunden", meinte Rolf Aldag nach seiner Teilnahme 2012.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 120 Starter beschränkt. Die Anmeldung erfolgt bis 8. Juni im Internet (siehe Link hier unten), oder am Renntag von 9/30 bis 10/30 Uhr direkt an der Bobbahn.

Die Fahrer gehen im 120-Sekunden-Takt auf die Bahn.
Lizenz-Fahrer aller Kategorien starten in der Wertung gemeinsam mit Hobby-Fahrern – "ein Anreiz für ehrgeizige Amateure", so Rennleiter Kunkel. Erlaubt sind alle üblichen Fahrräder – also Rennräder, Mountainbikes und auch Zeitfahrräder.

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