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Damit verabschiede ich mich für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Liveticker. Morgen geht es an dieser Stelle mit der 2. Etappe weiter!
Ich wünsche ihnen einen guten Abend. Hoffentlich bis morgen!
Magnier übernimmt sowohl das Rosa Trikot, als auch die Punkte- und Nachwuchswertung. Das Bergtrikot wird Sevilla auf der 2. Etappe tragen.
1. Magnier2. Lund Andresen3. Vernon4. Milan5. Mihkels6. Lonardi7. Ackermann8. Gudmestad9. Walscheid10. van Gestel
Magnier gewinnt
Walscheid übernimmt 650 Meter vor dem Ziel und an ungefähr 15. Position knallt es. Die gesamte Straße ist blockiert. Walscheid hat eine kleine Lücke, die wird aber von Soudal zugefahren. Den besten Sprint hat Magnier!
Einige Züge haben sich wiedergefunden. Es geht auf den letzten Kilometer mit zwei Decathlon-Athleten an der Spitze, dahinter kommen drei von Soudal.
Jetzt wird es kurvig und sofort hektisch. Die Züge haben sich innerhalb weniger hundert Meter aufgelöst. Es wird sehr chaotisch. Noch zwei Kilometer.
Vier Kilometer vor dem Ziel behaupten sich Unibet, Tudor und Uno-X mit ihren Zügen in vorderster Front.
Noch 6 Kilometer und das Feld nutzt weiter die gesamte Breite der Straße. Das soll aber nicht heißen, das gebummelt wird. Das Tempo liegt jetzt hoch,
Es geht auf die letzten 10 Kilometer. Das Tempo wird weiter langsam verschärft. Die aufgereihten Züge haben weiter Bestand. Die Klassementfahrer und ihre Mannschaften sind nicht vorn zu sehen und überlassen diese Szene zurzeit den Sprinterteams.
Tord Gudmestad (Decathlon - CMA CGM) feiert heute seinen 25. Geburtstag. Als Anfahrer hätte er bestimmt eine schöne Geschenkidee für seinen Sprinter Tobias Lund Andresen im Hinterkopf.
"Don't worry, you'll have many opportunities in life."
— Mihai Simion (@faustocoppi60) May 8, 2026
Me:#GirodItalia pic.twitter.com/rOOSp89BVV
Da weiterhin wenig passiert, bleibt Zeit für Nebensächlichkeiten. Auch wenn James Shaw (EF Education - EasyPost) darauf sicher hätte verzichten können.
Die Züge verschiedener Mannschaften formieren sich jetzt vorn. Es wird zügig, aber schiedlich friedlich nebeneinander hergefahren. Noch 16 Kilometer.
Das Feld passiert den 20-Kilometer-Banner.
Gruppe eingeholt
Auch das Peloton ist nicht mit Vollgas unterwegs und so werden Sevilla und Tarozzi erst 22 Kilometer vor dem Ziel eingeholt.
Die beiden Ausreißer nehmen jetzt deutlich raus. 27 Kilometer vor dem Ziel ist ihr Vorsprung auf 30 Sekunden geschrumpft.
Der Kurzauftritt von Rutsch gibt uns die Gelegenheit, die acht deutschen Giro-Starter zu beleuchten.
Tarozzi darf den Sprint gewinnen. Der Versuch von Van Eetvelt scheitert kurz vor der Linie. Antonio Morgado (UAE - Emirates - XRG) eröffnet den Sprint weit vor dem Strich und wird von niemandem überholt. Der Youngster hat sich die zwei Sekunden geholt.
Jonas Rutsch zieht dem Feld mit einem Lotto-Fahrer am Hinterrad davon. Das sollte Lennert van Eetvelt sein, der sich die zwei Sekunden holen soll.
In drei Kilometern steht der Red-Bull-Sprint an. Da können die Fahrer im Feld noch zwei Sekunden gewinnen.
Dylan Groenewegen kann heute mit Grand-Tour-Debütant Unibet - Rose Rockets einen Traumeinstand feiern. Vor dem Start hatte er Folgendes zu sagen: "Ich freue mich riesig auf die Etappe - und das gilt für das gesamte Team. Es ist unsere erste Grand Tour. Wir haben eine starke Mannschaft und konnten bereits gute Ergebnisse einfahren. Wir haben aber noch drei Wochen Zeit und wollen auch erstmal dieses Erlebnis genießen. Heute geht es um das Maglia Rosa; es wäre fantastisch, das zu erobern. Unser Hauptziel aber ist ein Etappensieg."
An der zweiten Bergwertung gibt es keine Überraschung. Der Spanier ist zu schnell für Tarozzi und sichert sich damit das Bergtrikot - wenn er das Ziel erreicht. Das Feld fährt zwei Minuten später über den Wertungsstrich.
In zwei Kilometern geht es wieder zum Bergpreis, die beiden Ausreißer arbeiten weiter gut zusammen und liegen zwei Minuten vor dem Feld.
Es geht auf die letzten 50 Kilometer und in derer 10 steht der Agalina zum zweiten Mal auf dem Menü. Der Abstand zwischen Sevilla und Tarozzi auf der einen und dem Feld auf der anderen Seite wird zurzeit auf 1:50 Minuten beziffert.
Den Zwischensprint in Sozopol darf Tarozzi gewinnen. Das ist aber nicht mehr als ein Trostpreis, der den Italiener bei Laune halten soll.
Tarozzi ist das aber egal. Er will Kilometer schrubben und gibt auch 60 Kilometer vor dem Ziel unbeirrt Gas. Der Vorsprung des Duos beträgt weiterhin 1:40 Minuten.
Die Bergpunkte bekommt er aber nicht. Sevilla ist klar schneller als der Italiener. Mal gucken, wie Tarozzi jetzt reagieren wird, denn sein Hauptpreis ist nun in weite Ferne gerückt. Auch beim zweiten "Berg" wird er iom Normalfall chancenlos sein.
Dass Manuele Tarozzi vorn dabei ist, ist alles andere als eine Überraschung. Der Italiener fährt liebend gern vor dem Peloton. Bei Mailand-Sanremmo (1.UWT) tat er das satte 258 Kilometer. Auch bei Tirreno-Adriatico (2.UWT) und der Settimana Coppi e Bartali (2.1) war er auf je einer Etappe mehr als 100 Kilometer vorn. Beim Giro 2025 entfloh er der Meute fünfmal - ohne ein einziges Mal vor ihr das Ziel zu erreichen. Ein Jahr zuvor konnte er aus ebenfalls fünf Ausreißergruppen heraus eine Etappe immerhin als Elfter abschließen.
Es geht auf die letzten 70 Kilometer und das Peloton liegt nun 1:40 Minuten hinten.
Die Athleten nähern sich einem kleinen Rundkurs, der zweimal absolviert werden muss, bevor es auf der jetzigen Straße in die andere Richtung zurückgeht. Auf der Runde muss auch zweimal ein Anstieg der 4. Kategorie absolviert werden. Die Cape Agalina ist 1,1 Kilometer lang und 2,6% steil. Bis zur ersten Überquerung müssen wir noch 10 Kilometer warten.
Soweit wir das recherchieren konnte, findet heute nicht nur die erste Grand-Tour-Etappe auf bulgarischem Boden statt, es ist sogar das erste Radrennen überhaupt, dass die x.2-Kategorie übersteigt. Sehr gute Erinnerungen an das Land hat aber Matteo Malucelli (XDS - Astana) trotzdem. Der Italiener hat 2024 nicht nur die Tour of Bulgaria (2.2) gewonnen, sondern auch den Sprint im heutigen Zielort Burgas.
Eingangs der letzten 80 Kilometer ist der Abstand wieder aif 1:40 Minuten gesunken.
Landschaftlich ist das zurzeit alles keine große Reklame für Bulgarien. Es geht seit mehreren Kilometern auf einer zweispurigen Schnellstraße gerade in einem Waldgebiet daher. Auf der gegenüberliegenden Seite geht es nachher in den Zielort, wo uns immerhin ein Massensprint mit Meeresblick versprochen wird.
Mit noch 85 zu fahrenden Kilometern ist der Abstand zwischen den beiden Ausreißer und dem Peloton auf 2:15 Minuten angewachsen.
Der aussichtsreichen Sprinter gibt es beim Giro einige. Bei RSN hat man Fünf Große und viele Kleine ausfindig gemacht.
Rund 100 Kilometer vor dem Ziel hat sich der Vorsprung auf knapp 1:30 Minuten eingependelt. Im Peloton hat sich eine Entente verschiedener Mannschaften gebildet, die ihren Sprintern heute eine Chance bieten wollen. Unibet - Rose Rockets für Dylan Groenewegen, Lidl - Trek für Milan und Soudal - Quick-Step für Paul Magner haben Kräfte abgestellt.
Der Abstand der Ausreißer pendelt sich nach rund 30 Kilometern bei etwa 1:45 Minuten aus. Das Feld kontrolliert das Geschehen, die Sprinter sind heiß auf das erste Maglia Rosa des Giro.
Wer wird sich in etwas mehr als drei Wochen in Rom zum Nachfolger von Simon Yates küren? Der überragende Topfavorit ist Jonas Vingegaard (Visma - Lease a Bike), der als achter Fahrer in der Radsportgeschichte alle drei Grand Tours gewinnen könnte.
Direkt vom Start weg hat sich auch die Spitzengruppe des Tages gefunden. Zwei Fahrer setzen sich ab und das Peloton lässt sie gewähren: Manuele Tarozzi (Bardiani - CSF - 7 Saber) und Diego Pablo Sevilla (Polti - VisitMalta). Wenig überraschend zwei Fahrer der kleineren italienischen Mannschaften, die mit einer Wildcard ausgestattet sind.
Der Giro 2026 ist eröffnet! Nach acht Kilometern neutralisiertem Start durch den malerischen Startort geht es kurz nach 13 Uhr - 14 Uhr Ortszeit - richtig los.
Die Strecke führt am Schwarzen Meer entlang und erreicht schon nach rund 40 Kilometern den Zielort Burgas. Von dort geht es weiter südlich in einer großen Schleife, wo auch zwei Bergwertungen der 4. Kategorie abgehalten werden, um auch einen Träger des blauen Bergtrikots küren zu können. Auf der gleichen Straße in die andere Richtung geht es dann zurück nach Burgas, wo der erste Etappensieger des Giro gekürt wird.
Herzlich willkommen zur ersten Grand Tour des Jahres! Der Giro d`Italia beginnt heute zum ersten Mal in seiner Geschichte in Bulgarien, genauer gesagt in Nessebar am Schwarzen Meer. Die 1. Etappe ist 147 Kilometer lang und endet in Burgas. Topografische Schwierigkeiten warten am ersten Tag kaum auf die 184 Fahrer, aber es steht natürlich viel auf dem Spiel: Der Etappensieger darf sich das erste Rosa Trikot des Giro 2026 überstreifen. Aller Voraussicht nach ein Sprinter: Der Topfavorit ist Jonathan Milan von Lidl - Trek.