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03.02.2017 | (rsn) – Das Astana-Team hat sich für das Verhalten von Andriy Grivko entschuldigt und die von der Jury nach der 3. Etappe der Dubai Tour ausgesprochene Disqualifikation des Ukrainers akzeptiert. Der 33-jährige Grivko hatte Kittel nach dessen Schilderung einen Schlag ins Gesicht versetzt, als er im Positionskampf auf der Windkante einen anderen Astana-Fahrer "zur Rede stellen“ wollte. "Bevor ich ihn aber ansprechen konnte, schlug mir Andrij Grivko mit dem Ellenbogen ins Gesicht“, berichtete Kittel auf seiner Website. Dabei zog sich der 28-Jährige eine blutende Wunde oberhalb seines linken Auges zu.
Zunächst bedauerte Astana auf seiner Twitter-Seite den Vorfall und sprach gegenüber dem Deutschen eine Entschuldigung aus. Später äußerte sich Sportdirektor Alexander Shefer zu dem Vorfall und sprach davon, dass Grivko "unangemessen“ reagiert habe. "Das ist unsportlich und inakzeptabel. Wir entschuldigen uns bei Kittel und seinem Team für das, was passiert ist“, fügte er an.
Grivko selber bedauerte den Vorfall ebenfalls, schob Kittel zumindest indirekt aber eine Mitverantwortung zu, in dem er dem 28-Jährigen vorwarf, ihn "immer wieder“ weggeschoben zu haben. "Ich habe versucht, ihn mit meiner Hand zurückzudrängen, aber das war nicht möglich. Vielleicht hat er mich nicht verstanden, ich weiß es nicht. Nachdem seine Brille zerbrochen war, wurde er wirklich wütend“, so der Astana-Profi nach dem Rennen vor dem Team-Hotel zu den Journalisten.
Zum Schlag selber äußerte sich Grivko nicht. Vielmehr warf er Kittel übermäßige Aggressivität vor und betonte, dass "jeder den anderen respektieren muss. Ok, er ist ein Leader, aber er kann nicht einfach andere Fahrer von der Straße schieben. Das ist für alle gefährlich.“
Kittel hatte nach der Etappe eine Sperre gegen Grivko gefordert und eine Entschuldigung nicht akzeptiert. Shefer kündigte an, dass das Astana-Management "weitere Entscheidungen“ über eine Bestrafung des Fahrers treffen werde.
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