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11.09.2017 | (rsn) - So erfolgreich wie in dieser Saison war Quick-Step Floors noch nie bei den GrandTours. Nicht weniger als 16 Etappensiege fuhr das belgische Team beim Giro d’Italia, der Tour de France und der gestern zu Ende gegangenen Vuelta a Espana ein. Für den letzten sorgte am Sonntag Matteo Trentin, der in Madrid die Schlussetappe im Sprint gewann und den sechsten Quick-Step-Tagessieg bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt holte.
“Ich bin erfreut und sehr stolz auf dieses Team. Was wir in diesem Jahr bei den drei großen Rundfahrten geschafft haben, ist wirklich außergewöhnlich, und ich finde nicht die richtigen Worte, um zu sagen, was mir das bedeutet“, freute sich Teamchef Patrik Lefevere über die überragende GrandTour-Bilanz seiner Fahrer. Dem Belgier imponierte dabei nicht nur die die schiere Anzahl der Siege, sondern auch die Art und Weise, wie das Team sie einfuhr.
“Wir haben Schneid gezeigt und eine unglaublichen Zusammenhalt an den Tag gelegt, was noch bemerkenswerter ist“, sagte Lefevere und verwies auf die Historie. "Nur ein paar Teams haben in der Radsport-Geschichte 16 GrandTour-Etappensiege geholt und wir sind nun eine dieser Mannschaften, was mich sehr glücklich macht.“
Für Glücksgefühle bei der 72. Vuelta sorgten neben Trentin, der gleich vier Etappen gewann, noch die beiden Belgier Iljo Keisse und Yves Lampaert. Beim Giro d’Italia war der Kolumbianer Fernando Gaviria zu vier Tagessiegen gesprintet und hatte das Grüne Trikot gewonnen. Der Luxemburger Bob Jungels steuerte einen weiteren Etappenerfolg bei und verteidigte zudem das Weiße Jersey des besten Jungprofis. Bei der Tour de France schließlich konnte Marcel Kittel nicht weniger als fünf Sprintsiege erkämpfen.
In Spanien wäre um ein Haar noch ein weiteres Wertungstrikot dazugekommen, doch Gesamtsieger Chris Froome (Sky) verteidigte auch seine Führung in der Punktewertung, in der er sich mit ganzen zwei Zählern gegenüber Trentin durchsetzte, dem es auch nicht half, dass er nicht nur den Schluss-, sondern auch den Zwischensprint gewonnen hatte. "Froome sagte mir, er wollte das Grüne Trikot verteidigen. Es ist schade, es nach vier Siegen nicht bekommen zu haben“, befand der 28-Jährige, der zum Saisonende zu Orica-Scott wechseln wird. Der Ärger des Italieners hielt sich aber in Grenzen - vielmehr freute Trentin sich über den Auftritt am Schlusstag, an dem Quick-Step Floors alles unter Kontrolle hatte und dem Trentin den Sprint perfekt lancierte.
"Wir können extrem stolz darauf sein, was wir in diesem Rennen erreicht haben: Sechs Etappen sind ein bemerkenswerter Lauf und dieser Etappensieg in Madrid ist die Kirsche auf dem Kuchen“, sagte der Vuelta-Debütant, der alle seine bisherigen fünf Saisonsiege in Spanien eingefahren hat, nachdem er bei der Burgos-Rundfahrt bereits eine Etappe gewinnen konnte.
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