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05.01.2022 | (rsn) - Die 80. Auflage von Paris-Nizza beginnt am 6. März in Mantes-la-Ville und endet genau eine Woche später am 13. März in Nizza auf dem berühmten Boulevard des Anglais. Die wieder in südöstlicher Richtung verlaufende Strecke des “Rennens zur Sonne“ weist wieder eine bunte Mischung aus flachen und hügelig-bergigen Etappen auf sowie ein 13,4 Kilometer langes Einzelzeitfahren und eine Bergankunft am Ende der vorletzten Etappe am Col de Turini. Das geht aus dem von den Organisatoren veröffentlichen Streckenplan hervor.
Der Auftakt mit Start und Ziel in Mantes-la-Ville führt über knapp 160 Kilometer und bietet im hügeligen Finale vor allem am 1,2 Kilometer langen und sechs Prozent steilen Breuil Bois Robert Chancen für eine späte Attacke, da vom höchsten Punkt aus nur noch sechs abfallende Kilometer bis ins Ziel zurückgelegt werden müssen.
An den beiden folgenden Tagen könnte auf überwiegend flachem Terrain der Wind eine Massenankunft verhindern. Sollten sich aber keine Windstaffel bilden, dürften in Orléans und Dun-le-Palestel die Sprinter zum Zug kommen. Allerdings weist das Finale des dritten Teilstücks ein hügeliges Profil auf, so dass es auch hier zu Attacken kommen könnte.
Im Zeitfahren der 4. Etappe werden die Spezialisten und die Klassementfahrer gefordert sein. Der Parcours zwischen Domerat und Montlucon ist allerdings anspruchsvoll und endet an einer 700 Meter langen und bis zu 16 Prozent steilen Rampe.
An den folgenden Tagen geht es durch das Mittelgebirge. Die 5. Etappe hat gleich fünf kategorisierte Anstiege im Programm, darunter Col de la Mure (7,6 km, 8,3 Prozent), der auf den letzten knapp 40 Kilometern bewältigt werden muss, ehe gut 20 Kilometer vor dem Ziel ein weiterer, nicht kategorisierter Anstieg wartet. Auch der sechste Abschnitt, mit seinen 213,6 Kilometern der längste der gesamten Fernfahrt, hat fünf Berge im Programm, drei der 3. und zwei der 2. Kategorie.
Die dicken Brocken warten wieder am Schlusswochenende
Tags darauf wartet auf der Königsetappe der 14,9 Kilometer und im Schnitt 7,3 Kilometer lange Schlussanstieg zum Col de Turini auf 1.607 Metern. Hier holte sich vor rund drei Jahren der Kolumbianer Daniel Felipe Martínez den Sieg auf der ebenfalls vorletzten Etappe vor seinem Landsmann Miguel Angel Lopez.
Die Entscheidung im Kampf um das Gelbe Trikot fällt auf der abschließenden 8. Etappe, die wieder auf bergigem Terrain rund um Nizza führt und fünf Bergwertungen bereithält, drei der 2. und zwei der 1. Kategorie, als letzten den Col d'Eze. Der Hausberg von Nizza ist sechs Kilometer lang und 7,6 Prozent steil, vom Gipfel geht es über eine rund 15 Kilometer lange Abfahrt hinab in die Hafenstadt am Mittelmeer.
Der Organisator ASO bestätigte auch die teilnehmenden Mannschaften: Zu den 18 WorldTeams kommen die Zweitdivisionäre Alpecin - Fenix, Arkéa – Samsic, B&B Hotels - KTM sowie TotalEnergies. Die beiden vergangenen Austragungen von Paris-Nizza sicherte sich der Deutsche Meister Maximilian Schachmann (Bora - hansgrohe).
Der Etappenplan:
1. Etappe, Sonntag, 6. März: Mantes-la-Ville - Mantes-la-Ville, 159,8 km
2. Etappe, Montag, 7. März: Auffargis - Orléans, 159,2 km
3. Etappe, Dienstag, 8. März: Vierzon - Dun-le-Palestel, 190,8 km
4. Etappe, Mittwoch, 9. März: Domérat - Montluçon, 13,4 km, EZF
5. Etappe, Donnerstag, 10. März: Saint-Just-Saint-Rambert - Saint-Sauveur-de-Montagut, 188,8 km
6. Etappe, Freitag, 11. März: Courthézon - Aubagne, 213,6 km
7. Etappe, Samstag, 12. März: Nizza - Col de Turini La Bollène-Vésubie, 155,4 km
8. Etappe, Sonntag, 13. März: Nizza - Nizza, 115,6 km
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