Abstiegskampf verhindert WM-Start

Valverde jagt UCI-Punkte statt das Regenbogentrikot

Foto zu dem Text "Valverde jagt UCI-Punkte statt das Regenbogentrikot"
Alejandro Valverde (Movistar) | Foto: Cor Vos

04.09.2022  |  (rsn) – Der Kampf um Punkte gegen den Abstieg aus der WorldTour macht auch dem spanischen Nationaltrainer Pascual Momparler das Leben schwer. So kann Momparler bei den anstehenden Straßenweltmeisterschaften in Australien nicht auf Alejandro Valverde (Movistar) bauen.

Zwar würde der Weltmeister von Innsbruck 2018 in seinem Abschiedsjahr nur zu gerne am Start des Straßenrennens stehen, das am 25. September in Wollongong ausgetragen wird. Doch da sich Valverdes Team mitten im Abstiegskampf befindet, hat die Mannschaftsleitung entschieden, dass sich der 42-Jährige an der Jagd nach Punkten statt nach einem möglichen zweiten Regenbogentrikot beteiligen soll.

“Alejandro würde gerne bei der WM starten, aber er darf nicht. Genau wie sein Teamkollege Alex Aranburu. Die Mannschaft ist in den Kampf gegen den Abstieg involviert“, sagte der spanische Nationalcoach der Sportzeitung AS.

Immerhin kann Momparler auf die beiden Jungstars Juan Ayuso (UAE Team Emirates) und Carlos Rodríguez (Ineos Grenadiers) bauen, die aktuell bei der Vuelta für Furore sorgen. “Das sind auch unsere Leader. Ich war auch mit Pello Bilbao in Kontakt, aber er wird seine Saison nach den beiden kanadischen Eintagesrennen beenden … Ich habe auch mit Luis Léon Sánchez und Mikel Landa gesprochen (alle von Bahrain Victorious, d. Red.). Wir werden sehen“, sagte Momparler, der das spanische WM-Aufgebot wohl erst am 11. September und damit eine Woche vor Beginn der Titelkämpfe bekanntgeben wird.

Bereits klar ist, dass Spanien keine Vertreter in das WM-Zeitfahren entsenden wird.

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