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10.02.2024 | (rsn) – Im vergangenen Jahr holte sich Casper Pedersen in seinem dritten Renneinsatz für Soudal – Quick-Step den Sieg bei der Premiere der Figueira Champions Classic (1.1). Bei der 2. Ausgabe des Eintagesrennens rund um die portugiesische Hafenstadt Figueira fehlt der Däne allerdings. Stattdessen wird sein Teamkollege Remco Evenepoel mit der Startnummer 1 ins Rennen gehen, dessen Finale aus einem viermal zu fahrenden Rundkurs mit zwei schweren Anstiegen besteht.
Der Zeitfahrweltmeister wird bei der Figueira Champions Classic, die nach nur einem Jahr in die Kategorie 1.Pro hochgestuft wurde, seine Saisonpremiere geben und auch kommende Woche in Portugal im Einsatz sein, nämlich bei der Algarve-Rundfahrt (14. – 18. Februar / 2.Pro), die er bereits zweimal für sich entscheiden konnte.
Der 24-jährige Evenepoel machte auf einer Pressekonferenz vor dem Start der Figueira Champions Classic keinen Hehl daraus, dass er gerne mit einem Sieg im Gepäck an die Algarve reisen würde. “Es ist immer gut, früh in der Saison zu gewinnen“, sagte der Belgier dabei zu Wielerflits. Das Profil des über 220 Kilometer führenden Rennes sollte Evenepoel entgegenkommen. “Die Figueira Champions Classic hat einen sehr explosiven lokalen Rundkurs, den wir viermal bestreiten müssen“, erklärte er und fügte an: “Es ist ganz klar, dass ich versuchen möchte, so schnell wie möglich einen Sieg einzufahren.“
Der bisher letzte datiert vom 14. September 2023, als er am La Cruz de Linares die damalige 18. Etappe der Vuelta a Espana gewann. Trotz insgesamt drei Tageserfolgen beendete er die Spanien-Rundfahrt als Titelverteidiger nur auf Rang zwölf, nachdem er sich auf der 6. Etappe bereits mehr als drei Minuten Rückstand auf den späteren Gesamtsieger Sepp Kuss (Visma – Lease a Bike) eingefangen hatte und vom ersten auf den neunten Gesamtrang zurückgefallen war. Dennoch stand auch Evenepoel nach drei Wochen auf dem Vuelta-Schlusspodium. In Madrid wurde er als Gewinner der Bergwertung ausgezeichnet.
In diesem Jahr steht das Debüt bei der Tour de France an, bei der ihm Mikel Landa als Edelhelfer zur Seite stehen soll. Der 34-jährige Spanier, der bei der Vuelta 2023 sechs Positionen vor seinem neuen Kapitän gelandet war, wird in Portugal seine ersten Rennen im Soudal-Trikot bestreiten und soll sich dabei nicht nur auf die Unterstützerrolle beschränken.
“Das Wichtigste in dieser Woche ist, sich besser kennenzulernen. Wenn ich einen schlechten Tag habe, werde ich für ihn arbeiten. Und er wird das Gleiche für mich tun. Ich denke, es wird eine ziemlich einfache Zusammenarbeit sein“, sagte Evenepoel, für den ein Spitzenergebnis Anfang März bei Paris-Nizza (3. – 10. März / 2.UWT) höhere Priorität besitzt. “Deshalb hoffe ich vor allem, dass ich mich in den nächsten zehn Tagen weiter verbessern kann.“
Bisher verlief die Saisonbereitung nach Plan, wobei sie im Vergleich zu den Vorjahren etwas anders aussah. “Ich habe ungefähr fünf Wochen frei genommen“, erklärte Evenepoel, der die Saison 2023 Mitte Oktober mit einem zweiten Platz beim Chrono des Nations in Frankreich beendete.
“Manchmal habe ich im Urlaub oder zu Hause eine Runde gedreht. So hielt ich meinen Körper in Bewegung. Und als ich wieder anfing, ging ich in die ‘Fokuszone‘. Ich fühlte mich sowohl körperlich als auch mental sehr frisch. Die lange Ruhezeit war für mich nötig und hat mir sehr gut getan“, sagte Evenepoel und fügte an: “Ich konnte alle meine Trainingseinheiten und Vorbereitungen problemlos absolvieren.“
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