Zana gewinnt Gesamtwertung

Donati feiert auf Sardinien zweiten Etappensieg

Von Sebastian Lindner

Foto zu dem Text "Donati feiert auf Sardinien zweiten Etappensieg"
Davide Donati (Red Bull - Bora - hansgrohe) schlägt beim Giro di Sardegna erneut zu. | Foto: Cor Vos

01.03.2026  |  (rsn) – Red-Bull-Rookie Davide Donati hat den Abschluss des Giro di Sardegna (2.1) im Massensprint gewonnen und damit seinen zweiten Etappensieg bei der fünftägigen Rundfahrt gefeiert. Der Italiener hatte bereits das zweite Teilstück gewonnen und das dritte hinter Dusan Rajovic (Solution Tech – Nippo – Rali) als Zweiter beendet. Nun hatte er die Nase vor seinem Landsmann Davide Persico (MBH Bank – CSB – Telecom) und Rajovic` Teamkollege Tilen Finkst.

Donati sicherte sich mit seinem dritten Sieg in einem Profirennen auch das Punktetrikot. Den Sieg in der Gesamtwertung verteidigte unterdessen Filippo Zana (Soudal – Quick-Step) mit 46 Sekunden vor seinem Teamkollegen Gianmarco Garofoli.

"Einen Sieg zu wiederholen, ist nie einfach. Aber wir waren hochmotiviert, es noch einmal zu versuchen. Dieses Mal habe ich meinen Sprint erst auf den letzten Metern lanciert, weil ich beim letzten Mal zu früh begonnen hatte", beschrieb Donati seinen Sieg zum Abschluss der Sizilien-Rundfahrt. "Ich konnte vorn bleiben und es fühlte sich sogar noch besser an als der erste Sieg. Der Leadout war unglaublich – wir sind so ein junges Team und ich bin wirklich stolz auf alle. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen."

Einer dieser Teamkollegen war auch Max Bock. Der 20-Jährige Neu-Rookie bei Red Bull zeigte in seiner ersten Rundfahrt fürs Team eine ansprechende Leistung und fuhr auf Rang neun der Gesamtwertung. "Insgesamt können wir mit dieser Rundfahrt sehr zufrieden sein", sagte deshalb auch Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter der Rookies. "Zwei Etappensiege und ein Top-Ten-Ergebnis mit Max in der Gesamtwertung sind eine solide Basis für die kommenden Rennen."

Solide war derweil auch der Auftritt von Soudal mit Zana und Garofoli. Mit Blick auf die Startliste und nur zwei WorldTeams im Rennen kommt der Doppelsieg aber auch nicht aus heiterem Himmel. "Ich bin glücklich und stolz auf das, was wir hier erreicht haben. Und ich bin froh, dass ich den Gesamtsieg nach Hause holen konnte", sagte Sieger Zana dennoch. "Es fühlt sich gut an, nach mehr als zwei Jahren wieder zu gewinnen." 2023 hatte er im Juni die Slowenien-Rundfahrt gewonnen, kurz davor eine Etappe beim Giro. "Gleichzeitig gibt mir dieser Erfolg viel Selbstvertrauen für die Strade Bianche, mein nächstes Rennen.” Wahrscheinlich war genau das nach einem wenig erfolgreichen Saisonstart für die ganze Mannschaft auch das Ziel des überproportional stark aufgestellten Aufgebots von Soudal.

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