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05.03.2026 | (rsn) – In Abwesenheit von Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) ruhen bei der 20. Strade Bianche die Hoffnungen der niederländischen Fans auf dessen Teamkollegen Tibor Del Grosso. Vor seinem Straßendebüt 2026 hält der 22-Jährige jedoch den Ball flach.
“Das Trainingslager lief gut, aber wir müssen abwarten, ob ich mich von dem ganzen Training gut erholt habe. Ich fürchte, ich brauche die Strade Bianche und Tirreno-Adriatico, um wirklich in Form zu kommen“, sagte Del Grosso, der im Februar hinter van der Poel Silber bei der Cross-WM in Hulst gewann, im Gespräch mit der Zeitung Het Nieuwsblad.
Dabei sollte dem Crosspezialisten das Terrain des über zahlreiche Schotterpisten führenden toskanischen Klassikers liegen. Aber ähnlich wie van der Poel sieht Del Grosso das Problem in der Anzahl der Höhenmeter. “Es gibt einen Grund, warum Mathieu van der Poel am Samstag nicht startet. Die Strade hat sich zu einem echten Bergrennen entwickelt. Das spricht Bände über meine Ambitionen“, sagte der Strade-Debütant und betonte: “Samstag ist nicht mein Ziel. Ich denke, es gibt andere Fahrer in unserem Team, die weiter kommen können als ich.“
Dabei mochte Del Grosso an Michael Gogl gedacht haben, der in Siena bereits zweimal in den Top Ten gelandet war. Nach Platz sechs im Jahr 2021 war beim von vielen Verletzungen geplagten Österreicher aber nicht mehr viel zusammengelaufen.
Del Grosso selber scheint sich größere Hoffnungen bei topografisch leichteren Eintagesrennen wie dem GP de Denain, der E3 Saxo Classic oder Dwars door Vlaanderen zu machen – auch wenn er sich auch da zurückhaltend äußerte. “Wenn man sieht, wie gut die Topfahrer sind, ist es sehr schwierig, diese Rennen zu gewinnen. Aber ich hoffe, einen Schritt näher heranzukommen“, so der Sechste des letztjährigen Dwars door Vlaanderen.