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10.03.2026 | (rsn) – Obwohl auch die diesjährige Strade Bianche mit ihren mehr als 3.500 Höhenmetern wieder extrem schwer und damit eine Angelegenheit für Kletterer wie den mittlerweile viermaligen Sieger Tadej Pogacar (UAE - Emirates-XRG) war, bereut es Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) “ein bisschen, nicht mitgefahren zu sein. Es ist ein Rennen, an dem ich sehr gerne teilgenommen hätte“, sagte der Niederländer vor dem Start der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico, die im Finale einen Gravel-Sektor bereithält.
Der 31-jährige van der Poel gewann Strade Bianche im Jahr 2021, als das Profil noch deutlicher leichter war und auch die kräftigeren Klassikerspezialisten gute Chancen hatten. Nach der Ausgabe 2023 aber, die er auf Platz 15 beendete, verzichtete der achtmalige Crossweltmeister auf eine weitere Teilnahme – auch deshalb, weil, wie sein Teammanager Christoph Roodhooft kürzlich erkläre, die Organisatoren immer mehr Höhenmeter ins Profil packten.
“Meine Entscheidungen hängen nicht von der Streckenführung ab. Die Strecke ist, wie sie ist, und sie sollten sie nicht nach meinen Vorstellungen anpassen“, betonte nun aber van der Poel und fügte an: “Wenn man nur Rennen startet, die man gewinnen kann, würde ich nicht so viele Rennen fahren. Aber ich würde sehr gerne zur Strade Bianche zurückkehren.“
Angesichts der Saisonplanung mit mehreren Crossrennen im Winter und den Weltmeisterschaften als Höhepunkt, zeigte sich van der Poel aber zufrieden mit seinem Rennkalender. "Der Plan, den wir haben, ist, denke ich, mit dem Cyclocross und den anderen Rennen schon gut. Vielleicht fahre ich eines Tages mit einem anderen Winterprogramm noch einmal mit“, fügte er mit Blick auf die Strade Bianche an.
Das klang dann auch nicht mehr so, als ob das Rennen derzeit Priorität für ihn habe.