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22.03.2026 | (rsn) – Dylan Groenewegen (Unibet - Rose Rockets) hat den Ausreißern um Pascal Ackermann (Jayco – AlUla) die Show vermasselt. Er sprintete 25 Meter vor dem Ziel an Simon Dehairs (Alpecin – Premier Tech) und Kamil Malecki (Pinarello – Q36.5) vorbei zu seinem dritten Saisonsieg. Dahinter kamen mit Timothy Dupont (Tarteletto – Isorex) und Stanislaw Aniolkowski (Cofidis) zwei weitere Fahrer aus dem Peloton vor Zak Erzen (Bahrain Victorious), der als Sechster der Drittbeste der Gruppe war.
“Es war sehr hektisch, aber wir sind ruhig geblieben. Ich habe einen perfekten Leadout bekommen und auf der Ziellinie war es gerade so genug, um den Sieg noch an mich zu reißen. Ich bin wirklich froh, vor allem damit, wie wir heute gefahren sind“, sagte der Niederländer im Flash-Interview. Für ihn war es diese Woche bereits der zweite Erfolg, nachdem er am Freitag schon bei der Bredene Koksijde Classic (1.Pro) als Erster ins Ziel gespurtet war.
Sente Sentjens (Alpecin – Premier Tech) und Malecki fuhren im Finale vor dem Feld, als Dries De Bondt (Jayco – AlUla) 20 Kilometer vor dem Ziel am Gitsberg angriff. Mit ihm mit sprangen Dehairs, Erzen, der ex-Profi und Devo-Fahrer Stan van Tricht (Soudal – Quick-Step) und sein Teamkollege Ackermann. Bei der letzten Zielpassage mit noch 14 zu fahrenden Kilometern kamen die beiden Ausreißergruppen zusammen und das Peloton folgte auf 14 Sekunden.
Der Abstand ging anschließend bis auf 20 Sekunden hoch und vier Kilometer vor dem Ziel unter Leitung von Lotto – Intermarché wieder auf sieben runter. Bei deren Helfern war dann aber der Ofen aus und vorn opferten sich De Bondt und Sentjens auf. Letzterer riss in einer Kurve 1100 Meter vor dem Ziel eine Lücke, die Ackermann zufuhr. Als die Meute sich bis auf wenige Meter genähert hatte, eröffnete der Deutsche dann viel zu früh den Sprint und betätigte sich so als Leadout-Fahrer für Dehairs. Der schien zu gewinnen, doch aus dem Hintergrund stürmte Groenewegen noch an allen vorbei.
Ackermann nahm auf den letzten Metern die Beine hoch und verpasste die Top Ten so deutlich. Der zweite Deutsche im Rennen, Tobias Müller (Unibet – Rose Rockets), bewältigte Helferaufgaben für Groenewegen.
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