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15.04.2026 | (rsn) – Top-Favorit Tim Merlier (Soudal - Quick-Step) hat bei der Ronde van Limburg (1.1) alle seine Gegner weit hinter sich gelassen und nach 178,4 Kilometer von Hasselt nach Tongeren in seinem vierten Saisonrennen den zweiten Sieg gefeiert, nachdem er zuvor bereits den Scheldeprijs (1.Pro) gewonnen hatte. Der 33-jährige Belgier verwies in einem lang gezogenen Sprint den Kolumbianer Fernando Gaviria (Caja Rural – Seguros RGA) mit großem Vorsprung auf den zweiten Platz.
Hinter seinen beiden Landsleuten Floris Van Tricht (NSN) und Gerben Thijssen (Alpecin – Premier Tech) belegte Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) als bester deutscher Starter den fünften Platz. Der Bocholter war von seinem Teamkollegen Seth Dunwoody an der Spitze des Feldes auf den Schlusskilometer geführt worden, dann aber bei Merliers frühem Antritt ebenso machtlos wie alle anderen Konkurrenten.
“Das Finale war mit einigen Attacken ziemlich hektisch, dabei waren Bert (Van Lerberghe) und ich recht weit hinten im Feld. Aber ich wusste, dass die Kurve 1,5 Kilometer vor dem Ziel sehr wichtig war und da hatte ich eine gute Position, das war eine ziemlich gute Basis. 400 Meter vor dem Ziel habe ich beschlossen, meinen Sprint zu beginnen“, beschrieb Merlier das Finale und fügte lächelnd an: “Zwei Siege aus vier Rennen sind nicht schlecht.“
Nachdem das Feld eine 34 Kilometer währende Solofahrt von Albert Withen Philipsen (Lidl - Trek) rund 20 Kilometer vor dem Ziel beendet hatte, kam es immer wieder zu weiteren Attacken, die aber sämtlich vereitelt wurden.
Dabei zeigte sich besonders das aus einem Mix von Profis und Development-Fahrern bestehende Lidl-Trek-Team aufmerksam und versammelte sich eingangs der letzten zehn Kilometer sogar in fast voller Mannschaftstärke an der Spitze des Felds. Nicht dabei war lediglich Withen Philipsen, der zuvor in der Gruppe des Tages dabei gewesen und auf insgesamt 150 Fluchtkilometer gekommen war.
Das Streckenprofil der Ronde van LImburg | Foto: Veranstalter
Der aufmerksame Teutenberg war auch zur Stelle, als sich fünf Kilometer vor dem Ziel eine fünfköpfige Spitzengruppe bildete, die aber nach gut einem Kilometer wieder eingefangen wurde. Nachdem er sich bis weit ins Finale hinein versteckt hatte, schoss Merlier auf den letzten 400 Metern aus dem Hintergrund unwiderstehlich an allen seinen Konkurrenten vorbei und sicherte sich seinen zweiten Sieg in Hasselt mit mehreren Radlängen Vorsprung.
Zweitbester der deutschen Sprinter war Pasacal Ackermann (Jayco - AlUla) auf Rang 21. Teutenberg verlor im Finale den Anschluss und belegte mit 16 Sekunden Rückstand den 47. Platz. Bester Fahrer seines Teams wäre der Däne Sören Kragh Andersen als Achter.