5000 Franken Strafe von Jury zurückgezogen

Strafe für Pogacar – und dann doch nicht

Foto zu dem Text "Strafe für Pogacar – und dann doch nicht"
In diesem Bild von Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) auf dem Podium von Lüttich-Bastogne-Lüttich hat sich laut Jury ein Fehler versteckt | Foto: Cor Vos

27.04.2026  |  (rsn) – Verwirrung um Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) nach seinem Sieg bei Lüttich – Bastogne – Lüttich (1.UWT). Das Rennen, die Siegerehrung und die Pressekonferenzen waren längst vorüber, da sorgte der Weltmeister unfreiwillig noch einmal für Schlagzeilen: Im offiziellen Communiqué der Rennveranstalter wurde Pogacar ein Vergehen während der Poodiumszeremonie vorgeworfen.

Demnach habe er die "falsche Platzierung der Werbung auf dem Weltmeistertrikot" gehabt, ein Verstoß gegen Artikel 1.3.072.6, die Weltmeister-Ausrüstung. Die vorgesehene Strafe: 5000 Schweizer Franken, umgerechnet rund 5400 Euro. Worin komkret das Vergehen bestand, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Das Radsport-Medium Flamme Rouge spekulierte, dass es um die Position des Team-Sponsors in Relatioon zu den Regenbogen-Streifen des Trikots ging. Hier könnte nicht genug Platz gelassen worden sein.

Für Team und Fahrer wäre die Strafe sicherlich ärgerlich, aber zu verschmerzen gewesen. Offenbar machte die Jury aber einen Rückzieher. Dies bestätigte das UAE-Team gegenüber der Gazzetta dello Sport und die Strafe tauchte auch im offiziellen Renn-Report später nicht mehr auf.

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