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29.04.2026 | (rsn) – Auch nach den drei Ardennenklassikern wartet Kasia Niewiadoma-Phinney noch immer auf ihren ersten Saisonsieg. Den will die Polnische Meisterin nun bei der am Sonntag beginnenden Vuelta Femenina (3. – 9. Mai / 2.WWT) einfahren – und das nach nur wenigen Tagen Pause.
“Ich bin ziemlich müde, aber das ist wohl normal nach einem so intensiven Rennen am Sonntag, plus der Reise und allem Drum und Dran. Ich freue mich aber auf die paar Tage zu Hause, mich zu erholen und Kraft zu tanken. Ich glaube, wenn man erst mal im Rennmodus ist, vergehen die Wochen wie im Flug, und man hat nichts dagegen, wieder woanders hinzureisen“, zeigte sich Niewiadoma in einer Pressemitteilung ihres Teams Canyon – SRAM – zondacrypto zuversichtlich, dass sie für die erste Grand Tour des Jahres bereit sein wird.
An der Form sollte es nicht scheitern, denn sowohl beim Amstel Gold Race (2.) und dem Flèche Wallone (4.) als zuletzt auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich (3.) war die Tour-Siegerin von 2024 ganz nah dran. “Mein Ziel für die Vuelta ist ein Podiumsplatz“, kündigte Niewiadoma deshalb selbstbewusst an. Zudem peilt sie einen Etappensieg an, es wäre ihr erster bei der dann sechsten Teilnahme.
Auch das Schlusspodium bei der Vuelta wäre eine Premiere, als bisher bestes Gesamtwertgebnis steht Rang sechs gleich beim Debüt 2021 zu Buche. Im vergangenen Jahr beendete Niewiadoma das Rennen auf dem elften Platz.
Unterstützt wird die Polin bei der Vuelta Femenina von ihrer Landsfrau Agnieszka Skalniak-Sójka, der Finnin Wilma Aintila, den Australierinnen Neve Bradbury und Tiffany Cromwell, der Portugiesein Maria Martins sowie der Dänin Cecilie Uttrup Ludwig, Fünfte der Ausgabe von 2022.