Die Stimmen zu Eschborn-Frankfurt

Engelhardt: “Am Mammolshainer ist richtig Abfahrt gewesen“

Von Kevin Kempf

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Felix Engelhardt (Jayco - AlUla) | Foto: Cor Vos

01.05.2026  |  (rsn) – Zwölf Fahrer setzten sich in der letzten Passage am Mammolshainer Berg ab, um das 63. Eschborn-Frankfurt (1.UWT) unter sich auszumachen. Ihr Vorsprung betrug aber nie mehr als 30 Sekunden und als man im Finale zu taktieren begann, wurde es nochmal ganz eng. 

Als Georg Zimmermann (Lotto – Intermarché) aus elfter Position zum Zielsprint ansetzte, lag die Spitze des Feldes keine 30 Meter hinter ihm. Trotzdem gewann der Deutsche Meister vor den Debütanten Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) und Ben Tulett (Visma - Lease a Bike) und sorgte für den ersten Sieg eines deutschen Profis seit dem Jahr 2019.


Die Stimmen zu Eschborn-Frankfurt:

Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché / Sieger / HR): “Ich habe immer gehofft, dass ich in diesem wunderschönen Trikot mal gewinnen zu können. Und dass es jetzt in Frankfurt klappt, ist das Non-Plus-Ultra. Das ist das schönste, das ich bisher in meiner Karriere erleben durfte. Ich bin unfassbar stolz und erschöpft und glücklich…und alles zusammen.“

Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5 / Zweiter / Pressekonferenz): “Es ist ein tolles Rennen. Ich war zum ersten Mal hier. Das schöne Wetter hat natürlich geholfen. Der Kurs war toll. Alle haben auf uns geschaut und ich hatte keine Ahnung, wie meine Form ist. Meine Jungs haben einen tollen Job gemacht und ich habe mich beim letzten Anstieg selbst überrascht. Ich war zunächst weit hinten und am Ende ganz vorn.“

Ben Tulett (Visma – Lease a Bike / Dritter / Pressekonferenz): “Ich mag Rennen, bei dem verschiedene Fahrertypen eine Chance auf den Sieg haben. Heute war es sehr offen. Ich wollte den letzten Anstieg zum Mammolshainer so schwer wie möglich machen, mit einer Gruppe zum Ziel kommen und dann weitersehen. Jetzt beende ich den Tag auf dem Podium.“

Felix Engelhardt (Jayco - AlUla / Elfter / RSN): “Alle haben sich etwas angeschaut. Verschiedene Teams sind ein bisschen gefahren, aber nicht wirklich. Letztendlich ist am Mammolshainer richtig Abfahrt gewesen und die Konstellation hat gepasst. Keine Mannschaft war überstark. Es war ein spannendes Rennen und sicher anders, als viele erwartet haben.“

Jonas Rutsch (Lotto - Intermarché / 75. / HR): “Ich hatte ein Bergtrikot im Schrank – ohne das von heute. Jetzt sind es zwei. Ein ziemlich perfekter Tag, würde ich sagen. Georg gewinnt das Radrennen und ich habe dazu getan, was ich tun konnte. Da kann man zufrieden sein. Dass der Kurs für mich und meine 80 Kilogramm nicht perfekt ist, liegt auf der Hand. Wenn ich meinem Team hätte helfen wollen, ging es nur über diesen Weg. Den habe ich dann gewählt.“

Jens Zemke (Sportlicher Leiter Pinarello – Q36.5 / RSN): “Er (Tom Pidcock, d.Red.) wusste nicht, wo er steht und wollte am liebsten keine Verantwortung übernehmen. Wir haben ihn, indem wir Tempo gefahren sind, aber gut ins Rennen gebracht. Wir haben Verantwortung übernommen und er hat gemerkt, dass er muss. Und er hat auch gespürt, dass er kann, als er in der Zwölfergruppe war. Ich hatte in der Liste schon geguckt und ich hatte Stork als Schnellsten ausgemacht. Ich freue mich jetzt über den zweiten Platz. Ich weiß nicht, wie es ihm geht, ob er enttäuscht ist oder froh über die Platzierung.“

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