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20.05.2026 | (rsn) – Nach seinem Sieg bei Rund um Köln (1.1) am vergangenen Sonntag hat Laurence Pithie (Red Bull - Bora - hansgrohe) auch zum Auftakt der 70. Ausgabe der 4 Jours de Dunkerque / Grand Prix des Hauts de France (2.Pro) zugeschlagen. Der 23-jährige setzte sich über 177, 3 Kilometer von Lagny-le-Sec nach Laon in einem hart umkämpften Bergaufsprint vor dem Franzosen Bryan Coquard (Cofidis) durch und bescherte seinem Team den 16. Saisonsieg.
Hinter Coquard kam der Brite Lewis Askey (NSN) als Dritter ins Ziel, nachdem er das Finale eröffnet hatte, dann aber in der letzten Kurve Piethie an sich vorbeiziehen lassen musste. Auf den weiteren Plätzen folgten die Franzosen Thibaud Gruel (Groupama – FDJ) und Antoine L’Hote (Decathlon – CMA CGM).
"Das Team hat heute eine hervorragende Arbeit gemacht. Es war heute ein relativ einfacher Tag, aber die Schlussrunde hatte es in sich. Auf der Zielgeraden habe ich dann alles gegeben. Ich bin sehr glücklich mit diesem Sieg. Köln hat mir viel Selbstvertrauen für diese Woche gegeben", kommentierte Pithie auf der Red-Bull-Website seinen Coup, bei dem er von seinem Team nach Angaben des Sportlichen Leiters Cesare Benedetti wunschgemäß unterstützt wurde. "Die Jungs haben einen super Job für Laurence gemacht. Herausheben möchte ich dabei die Performance von Callum Thornley", so Benedetti über den australischen Neoprofi.
Auch wenn auf der kniffligen Schlussrunde nach Angeben des langjährigen Bora-Profis nicht alles genau nach Wunsch lief, habe das Team sich im Finale auf Peithie verlassen können. "Bei Laurence wissen wir, dass er in einer guten Form ist. Dazu hat er seinen Sprint perfekt getimt. Wir sind mit dem Auftakt hier sehr, sehr zufrieden."
Nach seinem vierten Sieg bei den Profis führt Pithie die Gesamtwertung der sechstägigen Rundfahrt mit vier Sekunden Vorsprung auf Coquard an, Askey folgt weitere zwei Sekunden dahinter auf Rang drei.
Vier Ausreißer um den Schweizer Arnaud Tendon (Van Rysel Roubaix)wurden vom aufmerksamen Feld gut 20 Kilometer vor Schluss gestellt. Auf dem finalen Rundkurs spannte sich schließlich Uno-X Mobility vor das geschrumpfte Feld und führt es in den zwei Kilometer langen und gut vier Prozent steilen Schlussanstieg hinein.
Wie schon im letzten Anstieg der Classique Dunkerque sorgte ein später Sturz für Chaos, von dem sich Groupama – FDJ an der Spitze aber nicht beirren ließ, ehe Askey früh antrat. Pithie klemmte sich an sein Hinterrad, zog in der letzten Kurve innen an seinem Gegner vorbei und holte sich souverän den zweiten Sieg binnen weniger Tage. Askey musste auch den letzten Metern auch noch Coquard vorbeiziehen lassen und sich mit Rang drei begnügen.
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