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04.06.2026 | (rsn) – Mit 26 Jahren hat Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) bereits das Karrierende im Hinterkopf. In einem Gespräch mit The Guardian erklärte der Brite, dass er sein Rad nach fünf olympischen Teilnahmen an den Nagel hängen will. 2021 in Tokyo und 2024 in Paris war er bereits dabei, gewann dabei jeweils Gold auf dem Mountainbike. Drei Spiele bleiben dem Briten noch, der sagt: “Nach den Spielen 2036 werde ich zurücktreten.“
Wo das dann sein wird, steht derweil noch gar nicht fest. Unter anderem will auch Deutschland seinen Hut in den Ring werfen. Sein Ziel bis dahin: “Ich will definitiv eine dritte olympische Medaille.“
Doch auch abseits vom Mountainbike was Pidcock ganz genau, was er noch erreichen will. “Ich will Weltmeister auf der Straße werden. Dann habe ich einen Titel in allen drei Disziplinen“, sagte er, dürfte damit aber unter anderem allem Bahnradsportler unglücklich gemacht haben, denn unter anderem die unterschlägt er in seiner Rechnung. 2022 war Pidcock Cross-Weltmeister, ein Jahr später gewann er das Regenbogentrikot auf dem Mountainbike. “Eigentlich würde ich auch gerne Gravel-Weltmeister hören, aber wenn das nichts wird, wäre das nicht so schlimm.“
Hoch dafür ebenfalls im Kurs: ein Monument. Weniger Interesse hat Pidcock dagegen an den dreiwöchigen Landesrundfahrten. “Diese ganze Grand-Tour-Geschichte spricht mich nicht wirklich an, aber es ist natürlich eine enorme Leistung“, sagte er. “Wenn ich eine gewinnen könnte, wäre das der größte Erfolg meiner Karriere, denn es fällt mir schwer, drei Wochen lang voll konzentriert zu bleiben.“ Ausschließen will er das jedenfalls nicht. Rang drei bei der Vuelta hat er im letzten Jahr auch schon eingefahren. “Ich sage nicht, dass ich im Moment das Level habe, Tadej (Pogacar), Seixas oder Vingegaard zu besiegen. Aber ich kann mir das schon vorstellen. Und unter den richtigen Bedingungen kann ich eine Grand Tour gewinnen.“
An Selbstbewusstsein mangelte es Pidcock jedenfalls noch nie. Zehn Jahre hat er noch, seine Ziele zu erreichen. Die Zeit läuft.