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07.06.2026 | (rsn) - Das Team Vorarlberg hat bei der Oberösterreich Rundfahrt (2.2) ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit den Etappensiegen von Kilian Feuerstein und Dominik Röber feierte die Mannschaft an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gleich zwei Premierenerfolge ihrer Fahrer bei internationalen Rennen. Hinter den Siegen standen nicht nur starke Einzelleistungen, sondern auch taktisch überzeugende Teamleistungen.
Mit dem Sieg auf der Schlussetappe der Oberösterreich Rundfahrt sicherte sich Röber seinen ersten Erfolg bei einem UCI-Rennen. Der 26-jährige Deutsche setzte sich im Sprint einer dezimierten Gruppe gegen Jan Michal Jackowiak und dessen Teamkollegen Kasper Borremans (beide Bahrain Victorious Development) durch.
Bereits am Vortag hatte das Team Vorarlberg Grund zum Jubeln. Feuerstein feierte auf der dritten Etappe seinen bislang größten Erfolg und verwies mit seinem österreichischen Landsmann Valentin Hofer ebenfalls einen Fahrer von Bahrain Victorious Development auf Rang zwei.
Dass die Erfolge kein Zufall waren, betonte Vorarlbergs Sportlicher Leiter Paul Renger gegenüber RSN. Vor allem Feuersteins Kompetenzen seien intern bereits seit einiger Zeit Thema gewesen. "Wir hatten mit Tobias Nolde besprochen, dass Kilian mehr Vertrauen vom Team bekommen sollte, weil er sich im Sprint enorm weiterentwickelt hat. Dass er dann tatsächlich die 3. Etappe gewinnt, war einfach Wahnsinn", sagte Renger.
Auch Röbers Triumph auf der Schlussetappe führte der Sportliche Leiter auf eine starke Mannschaftsleistung und die richtige Rennentscheidung im entscheidenden Moment zurück. "Röber und Philipp Hofbauer waren vorne dabei, nachdem Colin Stüssi die ganze Vorarbeit geleistet hatte. Sie hatten das Gespür, den letzten Kilometer komplett von vorne zu fahren, weil nach einer Abfahrt 300 Meter vor dem Ziel eine scharfe Linkskurve wartete. Das haben sie perfekt umgesetzt. Das zeigt, wie sehr man sich auf die Jungs verlassen kann", erklärte Renger sichtlich zufrieden mit seiner Mannschaft.