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05.07.2026 | (rsn) – Zwei Mannschaften kamen beim Auftakt zur Tour de France 2026 nicht unbeschadet ins Ziel. Sowohl bei XDS – Astana als auch bei Groupama – FDJ United gab es teils heftigen Bodenkontakt, der in der Live-Sendung nicht zu sehen war. Für Clément Berthet (Groupama – FDJ United) ist seine Heimatrundfahrt schon beendet, bevor sie Frankreich überhaupt erreicht hat.
Der 28-Jährige zog sich eine Schulterverletzung und Schürfwunden zu. Letztere wurden im offiziellen Medizinischen Bulletin auch bei Nicolas Vinokourov, Harold Tejada, Simone Velasco (alle XDS – Astana) und Guillaume Martin (Groupama – FDJ United) vermeldet. Auslöser des Sturzes der französischen Equipe sein ein Gullideckel gewesen.
“Clément verlor das Gleichgewicht, Guillaume Martin konnte ihm nicht ausweichen, und Quentin Pacher hatte dann ein technisches Problem und fiel hinter die Gruppe zurück. Plötzlich waren wir nur noch zu fünft“, sagte Sportdirektor Anthony Bouillod in einer Pressemitteilung.
Trotzdem reichte es für Romain Grégoire zu einem zwölften Platz. “Im Eifer des Gefechts hatte ich gar nicht mitbekommen, dass sie gestürzt waren. Da der Plan vorsah, mich für das Finale zu schonen, blieben nur vier Fahrer für die Tempoarbeit übrig; sie waren jedoch unglaublich stark und schafften es, den Rückstand auf dem letzten Flachstück unter Kontrolle zu halten“, so der frischgebackene Französische Meister, der 41 Sekunden auf den Tagessieger Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) einbüßte.
Anders sah die Lage bei XDS – Astana aus. “Leider unser GC-Fahrer Harold Tejada gestürzt und wir mussten halt auf ihn warten. Von da an war es bei uns noch Schadensbegrenzung“, berichtete Max Kanter am ARD-Mikrofon. Tejada brauchte für die 19,6 Kilometer in Barcelona letztendlich 2:46 Minuten länger als der erste Mann in Gelb.