Lotto-Profi kann die Tour fortsetzen

Zimmermann mit acht Stichen am Kinn genäht

Von Felix Mattis aus Magny-Cours und Matthias Seng

Foto zu dem Text "Zimmermann mit acht Stichen am Kinn genäht"
Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché) auf der 11. Etappe der Tour - noch vor seinem Sturz. | Foto: Cor Vos

16.07.2026  |  (rsn) – Der gestern rund 30 Kilometer vor dem Ziel der 11. Etappe gestürzte Georg Zimmermann (Lotto – Intermarché) hat Grünes Licht für die Fortsetzung der 113. Tour de France erhalten. Allerdings musste der Augsburger nach Angaben von Teamarzt Matthias Bertels mit acht Stichen am verletzten Kinn genäht werden. “Das war ein unglücklicher Sturz an der Verpflegungsstelle mit dem Proviantbeutel. Er fiel mit dem Kinn auf den Asphalt und zog sich dabei einen richtig tiefen Schnitt zu“, berichtete Bertels am Start in Magny-Cours gegenüber RSN.

Gleich nach Rennende sei Zimmermann im Teamhotel behandelt worden. Der Teamarzt sprach von einer “recht schwierigen Wunde“, betonte aber, dass eine Aufgabe nicht zur Diskussion gestanden habe, zumal auch die Nacht gut verlaufen sei.

“Beim Essen tut es ihm noch etwas weh, aber allgemein sieht es ganz gut aus. Für die nächsten Tage sollte es keine Probleme geben.“ Über die Wunde am Kinn hinaus und von oberflächlichen Hautabschürfungen abgesehen habe sich Zimmermann keine weiteren Verletzungen zugezogen.

Auch im weiteren Rennverlauf rechnet Bertels nicht mit größeren Problemen. “Das Essen, das wir ihm da geben, ist ja meist flüssig, das ist also kein großes Ding," Zudem erhalte der frühere Deutsche Meister Eisbeutel, um die Wunde abzukühlen und nehme darüber hinaus Schmerzmittel zu sich.

 

RADRENNEN HEUTE

    WorldTour

  • Tour de France (2.UWT, FRA)
  • Radrennen Männer

  • Giro della Valle d`Aosta (2.2u, ITA)