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17.05.2008 | (rsn) - Emanuele Sella fühlte sich den ganzen Tag über gut. Der CSF-Navigare-Kapitän sicherte sich auf dem 7. Teilstück als Ausreißer die ersten drei Bergwertungen und baute seine Führung in dieser Sonderwertung weiter aus. Im Kampf um den Etappensieg konnte der Italiener wegen eines Defektes im Finale allerdings nicht eingreifen.
Bis sieben Kilometer vor dem Ziel sah es für Sella, der gemeinsam mit fünf Fluchtgefährten einen beruhigenden Vorsprung auf das Hauptfeld herausgefahren hatte, erfolgversprechend sein. Der Schlussanstieg schien wie gemacht für den Kletterer. Dann jedoch das große Pech: Als der spätere Etappensieger Gabriele Bosisio (LPR) seine entscheidende Attacke setzte, hatte Sella Defekt. "Das ist sehr ärgerlich. Die Etappe war 180 Kilometer lang, und da muss ich gerade so kurz vor dem Ziel einen Platten bekommen. Zumal ich wirklich gute Beine hatte", ärgerte sich der 27-Jährige, der am Ende Etappendritter wurde und von der Rennkommission zum kämpferischsten Fahrer der Etappe gewählt wurde.
Bosisio, der seine Attacke trotz des Defektes von Sella durchzog, wollte nach dem Rennen nichts von unsportlichem Verhalten wissen. "Ich wusste nicht, dass er einen Platten hatte, gerade als ich attackierte. Es hat mich aber überrascht, dass er mir nicht folgen konnte. Erst im Ziel habe ich dann von seinem Defekt erfahren.
Quelle: cyclingnews.com