Schiedsgericht muss nach Einspruch eine Entscheidung fällen

USADA setzt lebenslange Sperre gegen Marti aus

09.08.2012  |  Austin (dapd) - Im Fall Lance Armstrong hat die amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA) die lebenslange Sperre gegen den Trainer Jose "Pepe" Marti ausgesetzt. Die Agentur reagierte damit auf die Intervention von dessen Anwälten, die kurz vor Ablauf der Einspruchsfrist intervenieret hatten. Nun soll der Fall vor einem Schiedsgericht verhandelt werden.

"Jeder, der wegen eines Dopingvergehens angeklagt wird, sollte die Möglichkeit zu einer fairen, öffentlichen und den Regeln entsprechenden Anhörung erhalten, in der alle Beweise und Zeugenaussagen unter Eid vor einem unabhängigen Schiedsgericht präsentiert werden", teilte die USADA mit. Marti wird unter anderem der Besitz und die Verabreichung von verbotenen Substanzen vorgeworfen.

Der Spanier hatte zunächst wie der in Italien bereits vor Jahren verurteilte Dopingarzt Michele Ferrari und der spanische Mediziner Luis Garcia del Moral nach der Dopinganklage durch die USADA auf einen Einspruch verzichtet. Alle drei waren daraufhin Mitte Juli auf Lebenszeit gesperrt worden.

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Paris-Camembert (1.1, FRA)
  • Adriatica Ionica Race / Sulle (2.1, ITA)