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14.04.2026 | Rennradfahren liegt im Trend – und „Rennrad“ heißt heute immer öfter „Allroad“. Seit Scheibenbremsen Standard sind, gibt es bei der Reifenbreite keine Limitierungen mehr, und so hat sich zwischen dem herkömmlichen Straßenrad und dem Gravelbike eine neue Spezies etabliert, die einen sportlichen Charakter mit großer Flexibilität kombiniert.
Viel Platz für breitere Reifen und ein etwas höherer Lenker machen das Scott Addict zum Allroad Bike.Was macht das Scott Addict 10 zum Allroad Bike? Wichtigstes Merkmal ist die große Reifenfreiheit bis 38 mm, womit man im Gelände schon ziemlich weit kommt. 2020 bot das Scott Addict Gravel auch nicht mehr Platz – was damals fürs Graveln reichte, sollte heute also bei Touren auf gemischtem Untergrund gut funktionieren.
Scott liefert das Addict 10 mit Powermeter aus – perfekt, um auf langen Touren nicht übers Limit zu gehen.Die Sitzgeometrie ist vergleichsweise sportlich und ermöglicht es durch etwas mehr Stack als reinrassige Racer, Spacer unterm Vorbau wegzulassen. Der eher flache Lenkwinkel sorgt ebenso wie die etwas längeren Kettenstreben für einen ausgewogenen, auf sicheren Geradeauslauf fokussierten Charakter.
Für ein deutliches Komfort-Plus sorgt die Sattelstütze, deren Aussparung auch ein Rücklicht aufnehmen kann.Mit etwas zurückgenommenen Aero-Merkmalen wirkt das Addict dabei sehr modern; die D-Shape-Sattelstütze mit Aussparung für ein Rücklicht sorgt für erstklassigen Fahrkomfort. Ein Langstrecken-Feature, das vom Gravelbike kommt, ist das Staufach im Unterrohr, dessen Deckel beim Allroad-Bike allerdings an der Unterseite sitzt, was dem schlanken Rad optisch zugutekommt.
Unterm Unterrohr befindet sich die Klappe für das Staufach.Scott positioniert das Addict 10 gleich unter dem Topmodell Addict Premium mit Shimano Dura-Ace und gibt seiner Nummer zwei eine SRAM Force AXS und Fulcrum-Carbonlaufräder mit. Angesichts diese Komplettierung kann sich der Preis von knapp 6.400 Euro sehen lassen; mit rund 7,9 Kilo in Größe M ist das Musterrad außerdem relativ leicht. Was bedeutet, dass „Allroad“ mit einem ausgesprochen sportlichen Charakter einhergehen kann.
Auch am Laufradsatz wird hier nicht gespart – die Fulcrum Wind 42 wiegen nur rund 1,5 Kilo und sind mit 23 mm Maulweite auf breitere Reifen ausgelegt.