Falkenjagd Omega

Aus der Zukunft des Rahmenbaus

16.04.2026  |  Die Titan-Experten nutzen den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets für einen Rahmen, der in seiner Art einzigartig ist, dabei aber eher den Anfangs- als den Endpunkt kommender Entwicklungen darstellt. Denn dies ist der weltweit erste aus einem Stück gedruckte Titanrahmen, der in einem ebenso aufwendigen und langwierigen Verfahren entsteht. Zehn Tage und Nächte brennen fünf Laser den Rahmen aus Titanpulver; es folgen fünf Tage Nacharbeit von Hand, um die Oberfläche zu optimieren und den Rahmen montagefertig zu machen. Am Ende steht ein absolut nahtloser, einteiliger Rennrahmen, wie es ihn nie zuvor gab.

Hinter der rauen Oberfläche verbirgt sich ein komplett aus einem Stück gefertigter Titanrahmen, dessen Herstellungsprinzip zukunftsweisend ist.

Im Vordergrund des Entwicklungsprojekts stand nicht unbedingt die Fertigung eines Rahmens mit besonderer Performance: Der Hersteller spricht von einem Gewicht zwischen 1.600 und 1.700 Gramm, wobei Verstrebungen im Inneren für hohe Steifigkeit sorgen. Die Geometrie ist von Schwestermodellen der Marke bekannt und vereint moderne Aero-Merkmale mit üppigen 35 mm Reifenfreiheit.

Der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets steht für ein neues Kapitel im Rahmenbau.

Das Highlight ist, dass es überhaupt möglich ist, einen Titanrahmen zu drucken, zumal zu marktfähigen Preisen: Die ersten Experimente führten zu Rahmen, die in der Herstellung an die 40.000 Euro kosteten; nun lässt sich ein Komplettrad mit Highend-Komponenten aus dem Hause Campagnolo sowie Carbon-Cockpit und Laufradsatz von Parapera für 14.000 Euro anbieten.

Mit optimal abgestimmter Materialstärke und integrierten Verstrebungen lassen sich die Eigenschaften des Rahmens genau festlegen.

Dessen Rahmen mit der charakteristisch rauen Oberfläche ist dann aber auch ein echtes Faszinosum und deutet auf eine Zukunft hin, in der konventionelle Rahmenbaumethoden vielleicht nicht länger aktuell sein werden. Und da jeder Rahmen als Unikat entsteht, bietet der 3D-Druck auch in Hinblick auf individuelle Geometrien und Formgebungen neue Chancen. Derzeit ist das Falkenjagd Omega jedoch vor allem der Beweis des Machbaren und ein Meilenstein, der sich ebenso an Technikbegeisterte wie an aktive Radsportler wendet.

Mit modernen Komponenten entsteht eine faszinierende Rennmaschine, wie sie vor ein paar Jahren noch unbezahlbar gewesen wäre.



Preis 8.990 Euro (Rahmenset inkl. Gabel, Achsen, Steuersatz, Sattelstütze, Cockpit)
Gewicht 7,66 Kilo (Rahmenhöhe M)

Link zum Falkenjagd Omega
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