Platz fünf bei E3, Dritter in Waregem

Jungels ist bereit für sein Ronde-Debüt

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Bob Jungels (Deceuninck - Quick-Step) ist bereit für die Flandern-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

04.04.2019  |  (rsn) - Auch wenn es beim 74. Dwars door Vlaanderen nicht zu seinem ersten Sieg in einem WorldTour-Rennen dieser Saison reichte, hatte Bob Jungels (Deceuninck - Quick-Step) mit einem starken Auftritt gezeigt, dass er zum Favoritenkreis der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt gehören wird.

Im Sprint der fünfköpfigen Spitzengruppe, die in Waregem nach 182 Kilometern den Sieg unter sich ausmachte, reichte es für den Luxemburgischen Meister hinter dem überragenden Mathieu van der Poel (Corendon - Circus) und dem Franzosen Anthony Turgis (Direct Energie) zu Rang drei. Damit bestätigte Jungels zudem seine Leistung bei der E3 Binck Bank Classic, bei der er am vergangenen Freitag Fünfter geworden war.

Beim "kleinen Bruder der Flandern-Rundfahrt" attackierte der Sieger von Kuurne-Brüssel-Kuurne gemeinsam mit Tiesj Benoot (Lotto Soudal) rund 30 Kilometer vor dem Ziel aus dem Feld heraus, schlossen zu van der Poel und Turgis auf, um anschließend mit ihnen gemeinsam zum Bora-hansgrohe-Profi Lukas Pöstlberger vorzufahren, der nach einem Defekt bei Nelson Oliveira (Movistar) der letzte Fahrer aus der ursprünglich achtköpfigen Ausreißergruppe war.

An den letzten drei der insgesamt elf Anstiegen des Tages gelang es Jungels dann allerdings nicht mehr, seine Konkurrenten abzuschütteln, um einem Sprint aus dem Wege zu gehen. "Ich will nicht sagen, dass es zu einfach war, aber das Finale kam mir nicht entgegen, da es keinen wirklichen Moment gab, in dem ich den Unterschied hätte machen können“, sagte der 26-Jährige, der auch einen Fehler zugab, als er den letzten Sektor über Kopfsteinpflaster von der Spitze weg in Angriff nahm. So entfiel das mögliche Überraschungsmoment.

“Im Sprint hatte ich dann keine Chance gegen diese Jungs, aber der dritte Platz ist ein gutes Ergebnis. Es ist immer schön, auf dem Podium zu stehen, vor allem in einem Rennen mit einer solchen Geschichte“, sagte Jungels, der sich aber bei der Jagd quer durch Flandern offensichtlich Selbstvertrauen für die “Ronde“ holte. “Ich habe mich gut gefühlt, was sehr gut für den nächsten Sonntag ist“, sagte der Allrounder, der am Sonntag sein Debüt bei der Flandern-Rundfahrt geben wird.

 

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