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Deutsche holen in Grenchen sechs Medaillen

Friedrich gewinnt zum EM-Abschluss Gold im Keirin

Foto zu dem Text "Friedrich gewinnt zum EM-Abschluss Gold im Keirin"
Lea Sophie Friedrich ist Europameisterin im Keirin. | Foto: bdr-medienservice.de

09.10.2021  |  (rsn) - Am letzten Tag der Bahn-EM in Grenchen haben die Deutschen zwei weitere Medaillengewinne feiern können. Lea Sophie Friedrich gewann Gold im Keirin und holte damit ihr drittes Edelmetall im Lauf dieser Europameisterschaften. Bei den Männern sicherte sich Joachim Eilers die Bronzemedaille. Damit kehrt das Aufgebot des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) mit je dreimal Gold und Silber sowie zweimal Bronze von den kontinentalen Titelkämpfen aus der Schweiz zurück.

Dabei war die 21-Jährige mit zwei Silbermedaillen und einem EM-Titel die erfolgreichste deutsche Athletin. “Ich wollte das Ding unbedingt holen, das war eine Revanche für Olympia, wo ich leer ausging im Keirin. Ich wollte die letzte Runde Vollgas fahren, um mir zu sagen, ich habe alles gegeben. Es ist unfassbar. Ich bin eigentlich mit null Erwartungen reingegangen, und dass ich jetzt nach Gold greifen konnte, das ist so schön. Ich bin jetzt gerade ein bisschen geflasht“, freute sich Friedrich, die sich im Finale souverän gegen die Ukrainerin Olena Starikova und die Russin Yana Tyshchenko durchsetzte. Weniger Glück hatte Alessa Pröpster. Die zweite deutsche Starterin stürzte im Halbfinale und schied mit Schürfwunden und Prellungen aus.

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Bei den Männern arbeitete sich der von der letzten Position aus ins Rennen gegangene Eilers schnell vor und verteidigte auf den letzten Runden seinen dritten Platz gegen alle Angriffe. Der Ex-Weltmeister musste sich nur dem Niederländer Jeffrey Hoogland und dem Franzosen Tom Derache geschlagen geben. “Es ist schon lange her, dass ich bei einer internationalen Meisterschaft erfolgreich war. Und die Besetzung war hier sehr stark. Es war ein hartes Rennen, und ich habe diese Medaille echt erkämpft. Und das macht mich umso stolzer“, sagte der Chemnitzer. Marc Jurzcyk belegte als zweiter deutscher Starter Platz sieben.

Jetzt wartet noch die Bahn-WM in Roubaix

Im Madison der Frauen holten sich die favorisierten Britinnen Katie Archibald/Neah Evans mit 63 Punkten souverän den Titel. Hinter den zweitplatzierten Däninnen Amalie Dideriksen/Julie Leth (50 Punkte) sicherten sich die Französinnen Victoire Berteau/Marion Borras (49) die Bronzemedaille. Das deutsche Duo Lena Charlotte Reißner und Lea Lin Teutenberg kam auf Rang neun.

Den Männer-Wettbewerb gewannen die Niederländer Yoeri Havik und Jan Willem van Schip, die als einzige zwei Rundengewinne herausholten und insgesamt 60 Punkte sammelten. Mit 56 Punkten sicherte sich das belgische Duo Kenny de Ketele/Lindsay de Vylder die Silbermedaille. Bronze ging mit 49 Zählern an die Portugiesen Iuri Leitaro und Rui Oliveira. Das deutsche Duo Theo Reinhardt/Tim Torn Teutenberg belegte mit elf Punkten den siebten Platz.

“Die WM-Generalprobe ist geglückt. Vor allem im Frauenbereich konnten wir sowohl in den Ausdauerdisziplinen als auch im Sprintbereich Medaillen gewinnen und unsere Stellung in der Weltspitze festigen“, kommentierte BDR-Vizepräsident Günter Schabel die Auftritt der deutschen Fahrerinnen und Fahrer, die Ende des Monats (20. bis 24. Oktober) mit den Weltmeisterschaften in Roubaix noch ein letztes Highlight vor sich haben.

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