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09.06.2025 | (rsn) – Mit seinem Sieg zum Auftakt des 77. Critérium du Dauphiné hat Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) nicht nur das Regenbogentrikot gegen das Gelb- Blaue des Spitzenreiters der Tour-Generalprobe getauscht. In Montlucon holte der Slowene am Ende der 1. Etappe im Sprint vor Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) zugleich seinen zehnten Sieg, seit er am 29. September 2024 in Zürich Straßenweltmeister geworden war. Außerdem vergrößerte Pogacar seine imposante Sammlung an Sondertrikots, zu der unter anderem 40 Gelbe Trikots der Tour de France gehören.
Nach seinem achten Saisonerfolg wurde bereits darüber spekuliert, ob der 26-Jährige beim Critérium du Dauphiné einen Start-Ziel-Sieg würde feiern können. Kaum jemand scheint daran zu zweifeln, dass ein solcher Coup möglich wäre.
Nur für Pogacar selber scheinen solche Spekulationen keine große Rolle zu spielen. “Ich habe nicht damit gerechnet, es (das Gelbe Trikot) am ersten Tag zu haben, und ich erwarte auch nicht, es jeden Tag zu haben“, erklärte der Gesamtführende in Prémilhat am Start der mit 204,6 Kilometern längsten Etappe des diesjährigen Critérium du Dauphiné.
“Vielleicht verliere ich das Trikot heute oder nach dem Zeitfahren … Das Hauptziel ist, es am Sonntag in Paris (sic!) zu haben“, betonte Pogacar, der bei seiner bisher einzigen Teilnahme die Tour Generalprobe im Jahr 2020 auf dem vierten Platz abschloss.
Nachdem zum Auftakt die Favoriten bereits den Sieg unter sich ausgemacht hatten, rechnet Pogacar in Issoire mit dem Sprint aus dem Feld heraus. “Wir haben den gleichen Plan wie gestern: mit dem Strom schwimmen und sehen, was die anderen machen. Ich denke, es wird bis zur Ziellinie etwas chaotisch, aber nicht so sehr wie gestern. Ich denke, es wird ein Massensprint“, prognostizierte der Dauphiné-Spitzenreiter, der im Gesamtklassement vier Sekunden Vorsprung auf Vingegaard hat. Der Däne hatte gestern mit seiner Attacke sechs Kilometer das turbulente Finale eingeläutet, das den Sprintern den Zahn zog.
Ebenfalls vor dem Start der 2. Etappe zeigte sich Vingegaard sehr zufrieden mit dem Dauphiné-Auftakt. “Ich bin sehr glücklich damit, wie die Dinge derzeit laufen“, sagte der 28-Jährige, der sein erstes Rennen seit dem Sturz Mitte März auf der 5. Etappe von Paris-Nizza bestreitet. “Ich freue mich auf das, was noch kommt. Ich will hier mein Bestes geben und dann bei der Tour de France“, so Vingegaard, der wie Pogacar mit einem Tag für die Sprinter rechnet. “Das Finale heute ist nicht so schwer, es wird also nicht so viele Gelegenheiten geben, um einen Unterschied zu machen“, fügte er an.
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