Nachwuchskletterer Bock glänzt am Berg

Zana münzt Soudal-Überlegenheit auf Sardinien um

Von Kevin Kempf

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Filippo Zana (Soudal – Quick-Step) gewinnt sein erstes Rennen im Soudal-Trikot. | Foto: Cor Vos

28.02.2026  |  (rsn) – Mit einem zehn Kilometer langen Solo hat Filippo Zana (Soudal – Quick-Step) die 4. Etappe des Giro di Sardegna (2.1) für sich entschieden. Aus einer elfköpfigen Spitzengruppe mit zwei Teamkollegen setzte er sich im Finale in einer Abfahrt ab. Nach 153 Kilometern erreichte er in Nuoro das Ziel 35 Sekunden vor Alessandro Verre (MBH Bank – CSB Telecom) und übernahm damit auch das Führungstrikot.

Auf den Rängen drei und vier kamen mit Louis Vervaeke und Gianmarco Garofoli zwei Teamkollegen des Siegers über den Zielstrich. “Wir sind heute als Team fantastisch gefahren. Wir waren sehr stark. Am letzten Anstieg waren wir nur noch mit rund 20 Männern“, sagte Zana im Ziel-Interview. Max Bock (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies) war dabei, auf dem ansteigenden Schlusskilometer verließen ihn aber etwas die Kräfte, er erreichte das Ziel als Elfter der Etappe und im Klassement.

Zuvor hatte er aber eine bärenstarke Vorstellung gezeigt und zu den besten fünf Kletterern der Etappe gehört. Der Deutsche gewann rund 25 Kilometer vor dem Ziel die letzte Bergwertung, nachdem nur noch drei Fahrer dem Tempo gefolgt waren. Anschließend wurde die Favoritengruppe wieder größer, als Vervaeke als Elfter herankam, setzte er sich für seine beiden Soudal-Kapitäne an die Spitze, um die Schlagzahl erneut zu erhöhen.

Als mit Zana auch der mit dem virtuellen Leader Garofoli zeitgleiche Gesamtzweite einstieg, wuchs der Vorsprung auf die Verfolgergruppe an. Eingangs der letzten zehn Kilometer griff Zana bergab dann aber selbst an. Nach zwei Kilometern gaben die Zehn dahinter die Verfolgung auf. Erst einige Minuten danach kam, als es ein weiteres Mal bergauf ging, wieder Schwung in die Gruppe. Da war es aber bereits zu spät, Zana war sein erster Sieg im Soudal-Trikot nicht mehr zu nehmen. “Meine Teamkollegen haben hinter mir einen fantastischen Job gemacht. Ich freue mich sehr für mich und die Mannschaft“, meinte Zana.

Er geht mit 46 Sekunden Vorsprung auf die weitestgehend flache Schlussetappe. Neuer Dritter ist Verre, der 1:39 Minuten Rückstand aufweist.

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