Nach Plätzen 7 und 10 erster Saisonsieg

Meeus krönt bei Samyn Classic sein Openingsweekend

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Jordi Meeus (Red Bull - Bora - hansgrohe) nach seinem Sieg bei der Samyn Classic | Foto: Cor Vos

03.03.2026  |  (rsn) – In den vergangenen Jahren waren die Frühjahrsklassiker das Sorgenkind bei Red Bull – Bora – hansgrohe das große Sorgenkind. In dieser Saison präsentierte sich das deutsche WorldTour-Team nun aber von einer deutlich besseren Seite.

Bereits beim Omloop Nieuwsblad setzte Tim van Dijke mit Rang zwei hinter Überflieger Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) ein dickes Ausrufezeichen. Und hinter dem Niederländer rundeten Jordi Meeus als Siebter und Laurence Pithie mit dem 13. Platz den beeindruckenden Red-Bull-Auftritt ab. Und bei Kuurne-Brüssel-Kuurne sprang mit Platz zehn durch Meeus ein Spitzenergebnis heraus.

Bei der 58. Samyn Classic (1.1) krönte der Belgier nun seine starken Vorstellungen mit seinem ersten Saisonsieg, den er sich mit einem 200-Meter-Sprint sicherte. “Dieses Auftaktwochenende mit dem Omloop, Kuurne und Samyn – war ein großes Ziel für mich“, erklärte der 27-jährige Meeus im Ziel in Dour und fügte an: “Ich bin sehr glücklich, nach diesen Rennen mit einem Sieg nach Hause zu fahren.“

Sein 16. Erfolg bei den Profis war eine letztlich souveräne Angelegenheit – allerdings auch schwerer erarbeitet, als es von außen scheinen konnte. “Ich habe ganz schön gelitten“, gab Meeus zu. “Die Anfahrt war schon hart. Auf dem leicht abfallenden Abschnitt vor der Zielgeraden wurde hart gefahren. Ich war ziemlich nervös, hatte aber trotzdem noch einen guten Sprint in den Beinen.“

Den zeigte er, als er nach der letzten Kurve freie Bahn hatte. Hinter ihm versuchte sein ebenfalls erneut starke Landsmann Laurenz Rex (Soudal – Quick-Step) noch vergeblich, die Lücke zu schließen. Für den 26-Jährigen, der sich Ende Januar bei der AlUla Tour drei Dornfortsätze an der Wirbelsäule gebrochen hatte, war der zweite Platz nach Rang sechs in Kuurne aber das bisher beste Ergebnis im Trikot seines neuen Teams.

Meeus, für den die Saison bisher nach Wunsch läuft, bestätigte seine bisherigen Ergebnisse und nutzte die Chance, die sich ihm in Abwesenheit von Vorjahressieger van der Poel bot. “Es ist nicht einfach, als Favorit zu gewinnen, aber meine Beine waren gut. Das war eigentlich die ganze Saison über so“, betonte er.

Auch die beiden Rookies im Aufgebot überzeugen

Nur zu einem Sieg hatte es bisher noch nicht gelangt, zwei zweite Etappenplätze bei der Algarve-Rundfahrt hatten aber schon deutlich gemacht, dass mit dem Gewinner der Schlussetappe der Tour de France 2024 zu rechnen sein würde. “Ich denke, in den vorherigen Rennen war etwas mehr Potenzial vorhanden, als die Ergebnisse gezeigt haben, deshalb bin ich sehr froh, dass ich heute einen guten Sprint hinlegen konnte“, fügte Meeus deshalb sichtlich zufrieden an.

Auch sein Sportlicher Leiter Shane Archbold freute sich über die Leistung und das Ergebnis des Sprint- und Klassikerspezialisten. "Endlich hat er seinen Sieg errungen. Auch die anderen Fahrer des Teams haben heute wirklich gute Leistungen gezeigt. Wir waren mit zwei Rookies hier, die beide (Alessio Magagnotti, Michiel Mouris, d. Red.) ein ziemlich gutes Rennen gefahren sind. Für Michiel Mouris war es sein erstes Profirennen und seine erste Fahrt über 200 Kilometer“, sagte der Ex-Profi, nachdem das Team die Vorgaben perfekt umgesetzt hatte.

“Unser Plan war ziemlich klar: Gianni Vermeersch war bei jeder einzelnen Aktion dabei und versuchte, das Rennen so hart wie möglich zu gestalten. Und für den Sprint hatten wir Jordi“, so Archbold abschließend.

Das Finale der 58. Samyn Classic:

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