Attacke im Anstieg bringt Entscheidung

Aller guten Dinge sind drei: Izagirre gewinnt GP Miguel Indurain

Von Christoph Niederkofler

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Ion Izagirre bejubelt seinen Triumph beim Gran Premio Miguel Indurain. | Foto: Cor Vos

04.04.2026  |  (rsn) – Mit einem Kraftakt sondergleichen hat Ion Izagirre (Cofidis) die 35. Ausgabe des Gran Premio Miguel Indurain (1.Pro) für sich entschieden. Für den 37-jährigen Lokalmatador war es nach 2016 und 2023 der dritte Triumph beim spanischen Eintagesrennen. Die Entscheidung brachte seine Attacke im finalen Anstieg: Dort zog er mit einem breiten Lächeln im Gesicht davon und ließ Quinn Simmons (Lidl – Trek) und Markel Beloki (EF Education – EasyPost), die mit ihm eine Ausreißergruppe gebildet hatten, Staub schlucken.

Sechs Sekunden hinter dem glücklichen Wiederholungstäter rollte Simmons auf Platz zwei über die Ziellinie, Rang drei schnappte sich Alex Baudin (Cofidis) im Sprint mit sechs weiteren Fahrern. Der Schweizer Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) reihte sich auf dem 14. Platz ein (+0:13).

Auf den 204 Kilometern rund um Estella-Lizarra in Navarra hatte sich bis in den Schlussakt kein richtiger Favorit rauskristallisiert. Zwar vereinten immer wieder einzelne Ausreißer ihre Kräfte, vom Hauptfeld konnten diese sich aber nicht dauerhaft lösen. Vor allem XDS Astana Team setzte durch seine Aggressivität im Hauptfeld alles daran, dass der Abstand zu den Ausreißern nicht zu groß wurde.

Rund 22 Kilometer vor dem Ziel ging schließlich allmählich die Post ab: Eine auf zwölf Fahrer angewachsene Fluchtgruppe erhöhte die Schlagzahl, unter den Beteiligten befand sich auch der Deutsche Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché). Es herrschte jedoch Uneinigkeit unter den Fahrern, nicht alle wollten Führungsarbeit leisten. So rissen Izagirre und Simmons die Gruppe etwa elf Kilometer vor Schluss in einem Anstieg auseinander.

Das Profil des Gran Premio Miguel Indurain. | Foto: Veranstalter

Lange Zeit waren die beiden auf sich allein gestellt, auf den finalen Kilometern näherte sich mit Beloki noch ein weiterer Herausforderer, der bei der Attacke von Izagirre im letzten Anstieg aber nicht mithalten konnte und auf Rang neun zurückfiel.

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