Platz drei in Flandern sorgte für Spekulationen

Paris-Roubaix kommt für Evenepoel noch zu früh

Von Jan Zesewitz

Foto zu dem Text "Paris-Roubaix kommt für Evenepoel noch zu früh"
Remco Evenepoel (Red Bull - Bora - hansgrohe) während der Flandern-Rundfahrt 2026. | Foto: Cor Vos

06.04.2026  |  (rsn) – Mit seinem dritten Platz bei der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) gelang Remco Evenepel (Red Bull – Bora – hansgrohe) ein gelungenes Debüt bei den Kopfsteinpflaster-Klassikern. In der Euphorie über das Podium wurden auch  über eine Teilnahme an Paris – Roubaix spekuliert – die auch der Belgier nicht vollends vom Tisch wischte. Laut einigen belgischen Medienberichten kommt ein Start bei der "Hölle des Nordens" zumindest in diesem Jahr aber zu früh.

“Es wurde noch nichts entschieden“, sagte Evenepoel gegenüber Sporza. “Es gab darüber noch keine wirkliche Diskussion, aber es ist nicht ausgeschlossen.“ Auch mit Konkurrenten habe er darüber schon gesprochen, Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) etwa habe ihn zur Teilnahme ermuntern wollen.

Inzwischen habe der 26-Jährige laut belgischen Medien mit den Teamleitern gesprochen und werde am ursprünglichen Plan festgehalten: Das Amstel Gold Race am 19. April wird das nächste Rennen von Evenepoel sein.

Damit enden die kurzlebigen Spekulationen, die er schon nach der Flandern-Rundfahrt nur sehr gebremst verbreiten wollte. “Wir haben schon genug Verwirrung gestiftet“, sagte er. “Daher werde ich jetzt lieber nicht zu viel sagen.“ 

Auch Teamkollege Tim van Dijke befeuerte die Gerüchteküche im Ziel in Oudenaarde, als er gegenüber Wielerflits sagte, dass Evenepoel “vielleicht noch eine Überraschung parat hat.“ Mindestens ein Jahr werden die Fans wohl noch auf den Belgier in der Hölle des Nordens warten müssen.

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