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29.04.2026 | (rsn) – Als Zwölfte des Omloop Nieuwsblad (1.WWT) und Sechste beim Le Samyn (1.1) hat Kamilla Aasebö (Uno-X Mobility) sich in diesem Frühjahr den Ruf eines großen Klassikertalents erarbeitet. Beim letzten der Nordklassiker der Saison stürzte die 19-Jährige dann aber schwer.
Aasebö zog sich bei ihrer Premiere beim von Franziska Koch gewonnenen Paris-Roubaix (1.WWT) einen Kieferbruch, eine Ellenbogenfraktur und mehrere, teils schwere Kopfverletzungen zu. Erst jetzt wurde sie per Flugzeug zurück nach Norwegen gefolgen, genauer gesagt in ein Krankenhaus in Oslo.
Auf Instagram teilte die Norwegerin ihre Story; untermalt von einigen ergreifenden und auch schockierenden Bildern, von denen sie eine Nahaufnahme eines großen und äußerst tiefen Cuts in ihrem Kinn inzwischen wieder gelöscht hat. “Mein Aufenthalt in Frankreich hat länger gedauert als geplant. Leider verschlimmerte sich meine Gehirnblutung recht schnell, so dass ich eine Notoperation benötigte“, schrieb sie. Auch ihr Ellenbogen und Kiefer mussten operativ behandelt werden.
Nur an fünf der zehn Tage im Krankenhaus in Lille könne sie sich überhaupt erinnern, berichtete sie. “Im Moment liegt mein Hauptaugenmerk darauf, die Beweglichkeit meines rechten Beins nach der Hirnverletzung wiederzuerlangen, und ich freue mich, den Weg der Genesung zu beginnen“, so Aasebö.
Den Unfall selbst beschrieb sie als “nicht sonderlich dramatisch“, sie habe einfach “sehr viel Pech mit dem Resultat“ gehabt. Aasebö dankte dem Teamarzt Rory Nolan und ihren Eltern, die sie die gesamte Zeit begleitet hätten. Dann blickte sie bereits wieder in die Zukunft. Und die sieht sie auf dem Rad und natürlich bei der "Königin der Klassiker": “Eines Tage schaffe ich es zum Velodrom von Roubaix", kündigte sie an.