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24.05.2026 | (rsn) – Jordi Meeus und Danny van Poppel haben in Dünkirchen auf der Schlussetappe der 4 Jours de Dunkerque (2.Pro) für einen Doppelsieg des deutschen Teams Red Bull – Bora – hansgrohe gesorgt. Der Belgier Meeus gewann den Sprint nach einem sehr technischen Etappenfinale deutlich und hinter ihm kam auch sein Anfahrer van Poppel noch einige Zentimeter vor dem Belgier Gianluca Pollefliet (Decathlon – CMA CGM) als Zweiter über den Zielstrich. Hugo Hofstetter (NSN) wurde Vierter vor dem deutschen Duo Tobias Müller (Unibet – Rose Rockets) und Niklas Märkl (Picnic – PostNL).
In der Gesamtwertung behauptete Laurence Pithie die bereits auf Etappe 1 eroberte Führung und gewann damit das Rosa Trikot – der perfekte Abschluss der Woche für das Red-Bull-Team. Gesamtzweiter wurde mit sieben Sekunden Rückstand der am Samstag siegreiche Eritreer Natnael Tesfatsion vor dem Norweger Rasmus Tiller (Uno-X Mobility / + 0:11). Kim Heiduk (Netcompany – Ineos / + 0:20) wurde hinter Stan Dewulf (Decathlon – CMA CGM / + 0:14) und Liam Slock (Lotto - Intermarché / + 0:14) Gesamtsechster.
Pithie gewann neben der Gesamt- auch die Nachwuchs- und die Punktewertung, der Franzose Victor Papon (Nice Métropole Cote d'Azur) die Bergwertung.
Auf der 181,3 Kilometer langen Schlussetappe setzte sich eine dreiköpfige Ausreißergruppe mit den Franzosen Théo Delacroix (St Michel – Preference Home – Auber93), Similien Hamon (CIC) und Louis Chaleil (Decathlon -CMA CGM) ab. Das Trio wurde aber an der relativ kurzen Leine gehalten und hatte nur knapp zwei Minuten Vorsprung, als es auf die acht je gut acht Kilometer langen Schlussrunden in Dünkirchen ging.
Eingangs der vorletzten Runde waren davon nur noch 20 Sekunden übrig und Red Bull – Bora . hansgrohe schien an der Spitze des Hauptfeldes das Rennen unter Kontrolle zu haben. Hamon fiel aus der Spitzengruppe heraus und wurde zwölf Kilometer vor dem Ziel gestellt, Chaleil und Delacroix kamen noch bis zur 5.000-Meter-Marke. Dann aber lief alles auf den erwarteten Massensprint hinaus.
An der 1.000-Meter-Marke kam es in einer Linkskurve weiter hinten im Feld zu einem Sturz, doch an der Spitze rauschten die Sprinter durch das technisch schwierige Finale dem Ziel entgegen. Dabei führte van Poppel lange das Leadout an und Meeus wartete bis auf die letzten 100 Meter, bevor er lossprintete und sich den Sieg sicherte – und das wäre am Ende nicht mal nötig gewesen, denn auch van Poppel behauptete sich noch um wenige Zentimeter vor Pollefliet.
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