Elfter Platz auf der 17. Giro-Etappe

Stork: “Aus schwieriger Konstellation das Maximum rausgeholt“

Von Felix Mattis

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Florian Stork (Tudor) auf der 17. Etappe des Giro d´Italia. | Foto: Cor Vos

27.05.2026  |  (rsn) – Das erste Ziel des Tages hat Florian Stork im ersten Drittel der Etappe 17 erreicht: Der Deutsche vom Team Tudor schaffte den vor dem Start in Cassano d'Adda am Eurosport-Mikrofon angekündigten Sprung in die Ausreißergruppe - wie vorher bereits erwartet nach großem Kampf. Am Ende des 202 Kilometer langen Teilstücks in Andalo dann wirkte der 29-Jährige am selben Mikrofon so mittelprächtig zufrieden.

"Ich denke, ich habe aus der schwierigen Konstellation heute das Maximum rausgeholt", bilanzierte er schließlich, schien aber mit seiner Situation im Verlauf der Etappe an sich einfach etwas zu hadern. Denn in der rund 30 Mann starken Spitzengruppe hatte Stork ein Problem: Während andere Teams mit mehreren Fahrern, Movistar sogar zu viert, vorne dabei waren, suchte man weitere schwarze Tudor-Trikots neben Stork vergebens.

"Ich bin nicht der größte Fan von einer so großen Spitzengruppe. Das macht alles komplizierter, wenn man dort dann alleine ist", gab Stork zu und erklärte: "Es war taktisch ein bisschen schwierig ab einem gewissen Punkt mit so vielen Teams, die mit mehreren Fahrern vertreten waren. Da ging recht früh das Gespringe in der großen Gruppe wieder los. Da habe ich schon viel Energie gelassen und bin hier und da vielleicht mal den falschen Antritten gefolgt."

Das kostete auf Dauer Kraft, und so war Stork dann nicht mehr dabei, als sich in der Attacken-Lotterie rund 25 Kilometer vor Schluss die entscheidende zehnköpfige Selektion gebildet hatte, aus der heraus letztendlich im Ziel die ersten acht Plätze besetzt wurden. Bei den Verfolgern um den Deutschen waren Jhonatan Narvaez (UAE – Emirates – XRG) und Giulio Ciccone (Lidl – Trek) dabei und es kehrte keine Einigkeit ein, sodass man die Spitzengruppe immer weiter wegfahren ließ und schließlich mit circa zwei Minuten Rückstand in die etwa drei Kilometer lange Schlusssteigung hineinfuhr.

"Im letzten Anstieg habe ich die Beine etwas wiedergefunden, aber da war dann leider nur noch der elfte Platz drin für mich", erzählte Stork, der 1:44 Minuten hinter Tagessieger Valgren in einem Quintett ankam, aus dem heraus Narvaez Neunter, Mark Donovan (Pinarello – Q36.5) Zehnter, Stork Elfter, Jan Hirt (NSN) Zwölfter und Ciccone 13. wurden – keine schlechten Begleiter am Ende einer solchen Etappe.

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