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09.06.2026 | (rsn) - Stephanie Meder (Wheel Divas) hat auch bei der Alpes Grésivaudan Classic (1.1) ihre Kletterstärke unter Beweis gestellt.. Die 31-jährige belegte nach 109 Kilometern und anspruchsvollen 3.539 Höhenmetern den hervorragenden siebten Rang und unterstrich damit ihre bestechende Form.
"Ein echt hartes Rennen, es ist eines der schwersten UCI-Rennen, die es gibt. Wir haben die Aufgaben, die wir uns gesetzt haben, super gut umgesetzt", lobte Meder ihre Teamkolleginnen. "Vor dem ersten Berg waren wir vorn, dort war das Tempo durch die ProTeams sehr hoch. Ab da war es eigentlich ein Ausscheidungsfahren. Es war wirklich ein Kampf bis zum bitteren Ende", resümierte Meder nach dem Rennen gegenüber RSN.
Den Sieg sicherte sich die Australierin Talia Appleton (Liv - AlUla - Jayco Women), Meder überquerte die Ziellinie sechs Minuten nach der Siegerin. Für die Wheel Divas gab es zudem einen weiteren Grund zur Freude: Fenja Gerpott sammelte auf Rang 24 ihre ersten UCI-Punkte überhaupt.
Das Saisonziel UCI-Punkte sammeln hat Fenja Gerpott (zweite von rechts) nun abgehakt. | Foto: Wheel Divas
Der siebte Platz bestätigte Meders starke Saison. Bereits bei den beiden bergigen tschechischen Rundfahrten Gracia Orlova (UCI 2.2) und Tour de Feminin (UCI 2.2) überzeugte sie mit Gesamtrang vier beziehungsweise fünf. Das Resultat bei der Alpes Grésivaudan Classic stellt nun in ihrer noch kurzen Laufbahn das bislang beste Ergebnis bei einem höherklassigen UCI-Rennen dar.
Neben Meder schaffte auch Lea Fuchs (Spar CTO) als Zehnte den Sprung in die Top Ten. Die Siegerin der Niederösterreich Women Tour hatte zwei Wochen zuvor ihre Kletterstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als sie die abschließende Bergankunft am Hochkar gewann und sich damit noch den Gesamtsieg der Rundfahrt sicherte.