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11.07.2026 | (rsn) – Seit vielen Jahren ist radsport-news.com mit seinem Team die erste deutschsprachige Anlaufstelle für Nachrichten rund um den Profi-Radsport – sei es zur Tour de France oder zum Giro d'Italia, zur Vuelta a Espana oder den Klassikern, zur Weltmeisterschaft oder zu Olympia und auch zum Cyclocross-Winter und den Bahn-Highlights, von der absoluten Weltspitze bis zu deutschsprachigen Continental-Mannschaften – zu Männer- und Frauenradsport.
Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter den Ihnen möglicherweise inzwischen sehr geläufigen Autorennamen, die über unseren Artikeln stehen? Im Rahmen der Tour de France wollen wir uns mit unseren Rollen in Frankreich und daheim einmal kurz vorstellen!
Teamkapitän - Felix Mattis:
Seit 2008 bereits an Bord und seit 2023 am Ruder: Der Darmstädter ist einst als Liveticker-Spezialist zum Team gestoßen, etablierte sich dann als viel reisender Vor-Ort-Mann mit bis zu 110 Renntagen im Jahr und entwickelte gleichzeitig ein besonderes Faible für den Frauen-Radsport. Er war von 2016 bis 2023 UCI-Reporter in der Women's WorldTour, gehörte in den letzten 15 Jahren neben RSN auch zum Radsport-Team von unserem Partner Eurosport. Seine erste Tour vor Ort absolvierte Felix im Jahr 2013 und auch 2026 wird er in den Rennwochen zwei und drei für RSN wieder in Frankreich sein.
Felix Mattis und Joachim Logisch
Co-Leader - Joachim Logisch:
Joachim Logisch ist bei der Tour traditionell unser Mann vor Ort. Zum 29. Mal in Folge und 32. Mal insgesamt begleitet 'Logo', wie er nur genannt wird, die Fahrer durch Frankreich. Angefangen bei Didi Thurau, über Jan Ullrich, Tony Martin, Emanuel Buchmann und Lennard Kämna bis heute hat der 70-Jährige aus der Nähe von Frankfurt am Main alle Höhen und Tiefen dieser faszinierenden Sportart aus deutscher Perspektive erlebt. Auch in diesem Jahr ist Logo mit seinem gelben VW-Bus mit RSN-Beklebung wieder vor Ort, um für uns über die 113. Tour de France zu berichten!
Baroudeur – Tom Mustroph:
Ein performativer Akt sei dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Mensch eine Aktion macht und ihm dabei mindestens ein anderer zuschaut, erfuhr Tom Mustroph während seines Studiums der Theaterwissenschaft. Seit 2002 sucht er solche performativen Akte nicht nur in Indoor-Spielstätten wie Theatern und Opernhäusern, sondern auch in tausende Kilometer langen Outdoor-Arenen auf der ganzen Welt und erlebt dabei von Drama über Komödie bis Farce so ziemlich alles. Tom sammelt jährlich so viele Vor-Ort-Renntage wie kaum ein anderer deutscher Radsport-Journalist und beliefert RSN freiberuflich mit Interviews und Artikeln - so auch bei dieser Tour wieder von Barcelona bis Paris.
Tom Mustroph und Matthias Seng
Road Captain - Matthias Seng:
Mehr als 20 Jahre radsport-news.com stehen auf dem Konto des gebürtigen Osthessen und Wahl-Gerolzhöfers – anfangs als Textlieferant, später als fester freier Mitarbeiter und Chef vom Dienst. Nach der Umstrukturierung kümmert sich der 62-Jährige, verheiratet und fest verankert in einer Patchwork-Familie mit drei Söhnen und einem Enkel vornehmlich um die Redaktionsdienste aus dem Home Office und steuert mit viel Erfahrung das RSN-Schiff durch die Grand Tours. Auch die 113. Tour wird Matthias zwar täglich live, aber nicht vor Ort verfolgen – trotzdem aber mit kaum weniger Arbeitsstunden.
Sprinter – Kevin Kempf:
Der in die Heimat zurückgekehrte ehemalige Deutschlehrer (in den Niederlanden) und noch immer aktive Oberlehrer liebt den Zauber von Radsport-Statistiken und fühlt sich vor allem im Straßenradsport, Cyclocross und Mountainbike richtig zu Hause. Dabei macht der zweifache Sieger der Burgerronde van Zoeterwoude (B-Gruppe…) keinen Unterschied zwischen Jung und Alt oder männlich und weiblich. Bei der Tour de France kümmert er sich um die Liveticker und Redaktionsarbeit sowie zahlreiche Artikel nach Etappenende. Nebenberuflich ist der Wolfsburger Fotograf und Organisator von Budget-Fotoreisen.
Kevin Kempf und Sebastian Lindner
Bergziege – Sebastian Lindner:
Der Südbrandenburger, der vor einigen Jahren an die Ostsee übergesiedelt und zwischen Rostock und Wismar sesshaft geworden ist, liefert mit Unterbrechungen seit 13 Jahren Texte, Ideen und Kritik. Auf und neben dem Rad ist er Allrounder, aber eher auf der Langstrecke denn im Sprint zu Hause. Seit letztem Winter auch auf dem Gravelbike unterwegs, abseits der Zweiräderigkeit aber nicht allen Trends folgend. Hofft als Jahrgang 1988 noch auf den großen Durchbruch bei den Masters 2, performt aber als Funktionär und Rennorganisator besser hinter den Kulissen. In unserem Tour-Team füllt er Liveticker, macht Redaktionsarbeit und schreibt Texte nach den Etappen.
Edelhelfer – Jan Zesewitz: Für den Wahl-Kölner ist es die dritte Tour im RSN-Team. Vom Wasserträger hat er sich in dieser Zeit hochgearbeitet und übernimmt im Wechsel mit den Arrivierten sogar ab und an die Kapitänsrolle. Privat und später auch beruflich verfolgt der gebürtige Coburger die Tour seit Grundschultagen und den großen Armstrong-Ullrich-Duellen mit großer Begeisterung - seitdem kann er alle Tour-Sieger auswendig und ihm war klar: Bei Radrennen zuschauen will ich auch beruflich machen. Bei der Tour 2026 wird er vor diversen Bildschirmen das aktuelle Tagesgeschehen einfangen und in hintergründigen Texten verarbeiten.
Jan Zesewitz und Paul Grosch
Nachwuchstalent – Paul Grosch:
Stereotypisch für seine Generation bringt ihn vor ein paar Jahren ein Instagram-Reel zum Radsport. Von da an ist der 23-Jährige gepackt und verbringt viel Zeit damit, sämtliche Rennen anzuschauen und übermäßig viele Podcasts zur Taktik im Radsport zu konsumieren. Statt Studium heißt es im April diesen Jahres dann plötzlich Volontariat bei RSN. Die Deutsche Meisterschaft begleitete der Bayer ohne Dialekt bereits vor Ort. Außerdem macht er eine Ausbildung als Mediengestalter bei den Kollegen in Deggendorf. Dabei kommt auch das Radfahren nicht zu kurz. Bei seiner ersten Tour für RSN schreibt er die ersten zwei Wochen noch von zu Hause aus. Ab der Vogesen-Etappe heißt es dann Koffer packen und ab nach Frankreich.
Rouleur – Guido Scholl: Im Hauptberuf arbeitet der 50-Jährige als Redakteur beim Madsack-Verlag. Seine Liebe zum Radsport aber brachte ihn im Jahr 2009 dazu, als Nebenjob für RSN Live-Ticker zu schreiben. Darüber hinaus widmet er sich bei Bedarf gern radsporthistorischen Themen und schreibt auch Rennberichte zum aktuellen WorldTour-Geschehen. Seine Lieblingsrennen sind die Frühjahrsklassiker, die drei Grand Tours und die D-Tour. Privat steigt der Rodenberger zwar auch gern aufs Rad. Doch da ihm keine ausgeprägten Ausdauergene mit auf den Weg gegeben wurden, kombiniert er den Sport mit seinem zweiten Hobby: Krafttraining.
Guido Scholl und Marc Zeiringer
Rouleur - Marc Zeiringer: Der 28-jährige Österreicher hat in jungen Jahren Biathlon betrieben und ist noch heute viel auf den Langlaufski unterwegs – oder auf dem Mountainbike. Doch auch im Straßen-Radsport kennt sich Marc gut aus. Der Steirer hilft bei Cycling Austria immer wieder in der Pressearbeit aus und ist außerdem auch im Eishockey und American Football als Pressesprecher, Stadionsprecher, Moderator oder Livestream-Kommentator im Einsatz. Bei RSN kümmert er sich mit großer Leidenschaft um die Live-Rennberichterstattung im Ticker. Dort wird man ihn auch bei der Tour 2026 wieder lesen können.
Mechaniker – Christoph Matt: Christoph schraubt und fährt, seit er eben schrauben und Fahrrad fahren kann. Dabei lässt er sich für alles begeistern, was zwei Räder und zwei Pedale – oder mehr – hat; er ist unter anderem auch stolzer Tandembesitzer. Über die Zeit gesellte sich zum Mountainbike ein Rennrad, und damit entwickelte sich auch die Interessenslage in diese Richtung. Bei RSN darf er über das alles schreiben und wacht mit offenen Augen und Google Alerts über die Innovationen und Neuerungen der Fahrradbranche. Während der Tour schielt er über das Internet nach Frankreich und versucht zu analysieren, wie die Profis das letzte Watt aus ihrem Fahrrad kitzeln.
Christoph Matt und Jens Claussen
Offroad-Spezialist - Jens Claussen: Als Sportwissenschafter, der sich lange Jahre in den Bereichen Reha, Coaching, Bikefitting und Leistungsdiagnostik tummelte, hat Jens sich vor einigen Jahren dunkel an seinen Abschluss in Publizistik erinnert. Seine Radleidenschaft koppelte er daraufhin mit einem neuen Berufsfeld als Freier Journalist. Bei RSN schreibt der zweifache Familienvater seit 2024 vorwiegend zu den Themen Frauenradsport und Gravel - in diesem Jahr berichtet er auch vor Ort von der Tour de France Femmes. Parallel zu RSN arbeitet Jens für unterschiedliche Fachzeitschriften sowie als Coach. Auch als "alter Sack" kann Jens das Rennen fahren nicht sein lassen und ist regelmäßig bei Gravelrennen im In- und Ausland anzutreffen.