Team begrüßt die Kontrolle

Dopingtest bei Evenepol, Lipowitz & Co. um 22 Uhr

Von Joachim Logisch aus Thonon-Les-Bains

Foto zu dem Text "Dopingtest bei Evenepol, Lipowitz & Co. um 22 Uhr "
Hinweisschild zur Dopingkontrolle bei der Tour de France. | Foto: Cor Vos

21.07.2026  |  (rsn) - Nach den Dopingkontrollen bei UAE – Emirates – XRG und Visma – Lease a Bike in der Nacht zum Sonntag wurden am Ruhetag der 113. Tour de France weitere Teams getestet. Betroffen war auch Red Bull – Bora – hansgrohe, wo die Kontrolleure am Montag um 22 Uhr vorstellig wurden. Das bestätigte Team-Manager Ralph Denk im ZDF-Morgenmagazin. 

"Die Rennfahrer haben zum Teil schon geschlafen", erklärte der Raublinger, der zwar anführte, "das hindert natürlich schon die Regeneration", aber auch betonte: "Primär haben wir eine schwarze Vergangenheit im Radsport und deshalb ist es gut, dass hier kontrolliert wird! Das sorgt dafür, dass unser Sport sauber ist, dass er glaubhaft ist und deshalb gehört das auch dazu."

Zu den viel diskutierten Kontrollen von Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar, die mitten in der Nacht überprüft worden waren, meinte Jonathan Vaughters, Teamchef von EF Education - EasyPost: "Tests um 2 Uhr morgens gehören zu den wirksamsten Methoden, um Mikrodosierungen von Peptiden (EPO, hGH) und Testosteron zu verhindern."

Der frühere Teamkollege von Lance Armstrong unterstützte in den Sozialen Medien das Vorgehen der Kontrollbehörden. Vaughters fügte zur Begründung an: "Hätte uns die UCI 2001 um 2 Uhr morgens getestet, wären wir alle gesperrt worden - und dem Radsport wären 25 Jahre voller Skandale erspart geblieben!"

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