Foré: “Vielversprechender Fahrer für die Zukunft“

Teutenberg wechselt von Lidl - Trek zu Soudal - Quick-Step

Von Matthias Seng

Foto zu dem Text "Teutenberg wechselt von Lidl - Trek zu Soudal - Quick-Step"
Tim Torn Teutenberg (Lidl - Trek) | Foto: Cor Vos

06.08.2026  |  (rsn) - Tim Torn Teutenberg wird nach zwei Jahren bei Lidl – Trek das deutsche Team verlassen und ab der kommenden Saison das Trikot von Soudal - Quick-Step tragen. Wie der belgische WorldTour-Rennstall mitteilte, habe man sich mit dem 24-jährigen Deutschen auf einen Zweijahresvertrag geeinigt.

“Ich freue mich riesig, zu diesem Team zu stoßen. Ich bewundere Soudal - Quick-Step schon seit meiner Jugend und war ein großer Fan von Mark Cavendish, als er noch für ‘The Wolfpack‘ fuhr. Es ist ein Team mit einer außergewöhnlichen Tradition in den Klassikern, und genau dort möchte ich mich weiterentwickeln. Gleichzeitig will ich mich auch als Sprinter verbessern, daher wird es in der nächsten Saison darum gehen, die richtige Balance zwischen beidem zu finden“, wurde Teutenberg in der Mitteilung seines künftigen Teams zitiert.

Der Gewinner der U23-Ausgabe von Paris-Roubaix 2024 hatte in jenem Jahr als Mitglied des Lidl-Trek-Development-Teams für Furore gesorgt und unter anderem auch die Olympia’s Tour (2.2) gewonnen. Im Sommer 2024 hatte sich Teutenberg vor seinem Mannschaftskollegen Niklas Behrens auch den Titel bei den Deutschen U23-Zeitfahrmeisterschaften gesichert.

Auch in seinem ersten Profijahr beeindruckte er, etwa gleich zu Saisonbeginn mit vier Top-Ten-Platzierungen zum WorldTour-Auftakt bei der Tour Down Under sowie Spitzenergebnissen auch bei Eintagesrennen. In diesem Jahr konnte Teutenberg diese Ergebnisse bisher nicht bestätigen, zuletzte reichte es bei der von Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) gewonnenen Dänemark-Rundfahrt (2.Pro) zu einem vierten Platz beim Auftakt.

Bei seinem neuen Rennstall setzt man jedoch auf das Entwicklungspotenzial des Mitglieds der Teutenberg-Radsport-Dynastie.“Tim hat bereits bewiesen, dass er ein sehr vielseitiger Fahrer ist. Er ist schnell genug für Massensprints, kann in den Klassikern gute Leistungen zeigen und hat seine Qualitäten auch im Zeitfahren sowie auf der Bahn unter Beweis gestellt. Diese Vielseitigkeit, gepaart mit seinem Ehrgeiz und seiner starken Arbeitsmoral, macht ihn zu einem vielversprechenden Fahrer für die Zukunft“, lobte Soudal-Quick-Step-Team-Manager Jürgen Foré den Neuzugang, der nach Max Schachmann der zweite Deutsche im Aufgebot wäre. 

Allerdings läuft der Vertrag des gebürtigen Berliners zum Jahresende aus und noch ist nicht bekannt, für welches Team Schachmann 2027 fahren wird.

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