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19.09.2026 | (rsn) – Nachdem er beim Giro d’Abruzzo (2.1) sich mit zweiten Plätzen hatte begnügen müssen, hat Dorian Godon (Netcompany – Ineos) in Italien doch noch zugeschlagen. Der 30-jährige Franzose sicherte sich die Neuauflage des Gran Premio del Lazio (1.1) über 182,4 Kilometer zwischen Fiuggi und Anguillara Sabazia im Sprint vor dem Italiener Enrico Zanoncello (Bardiani CSF – 7 Saber) bescherte seinem Team den dritten Sieg binnen 24 Stunden. Am Freitag hatte sein Landsmann Kévin Vauquelin die Schlussetappe und die Gesamtwertung der Abruzzen-Rundfahrt für sich entschieden.
Auf den weiteren Plätzen des Rennens durch die Region Latium, deren bisher letzte Ausgabe Alejandro Valverde im Jahr 2014 gewonnen hatte, folgten die Italiener Andrea Vendrame (Jayco – AlUla), Stefano Oldani (Caja Rural) und Giovanni Lonardi (Polti – VisitMalta).
“Es war ein schweres Rennen mit vielen Attacken. Wir haben versucht, alles zu kontrollieren und die Ausreißer einzufangen. Peter (Oxemberg) war dabei superstark. Danach haben wir als Team versucht zusammenzubleiben, aber auf den letzten beiden Kilometern musste ich den Attacken folgen und hatte dann Glück mit dem Sprint. Jetzt bin ich superhappy. Ich war in den Abruzzen zweimal nahe dran und umso schöner ist es jetzt, die Woche in Italien mit einem Sieg abzuschließen“, sagte Godon im Ziel-Interview zum 22. Erfolg seiner Karriere.
Der Spanier Hugo de la Calle (Burgos - Burpellet BH) wurde als letzter der Ausreißer nach einer Flucht von rund 165 Kilometern rund 13 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Danach versuchten Nicola Conci (XDS – Astana) Joris Delbove (Total Energies) und Luca Colnaghi (Bardiani) am letzten Anstieg des Tages vergeblich, sich abzusetzen.
Doch wie schon beim Giro d’Abruzzo (2.1) übernahm Netcompany – Ineos die Verantwortung im Feld und vereitelte gemeinsam mit Polti – VisitMalta auch eine letzte Attacke von Mathieu Burgaudeau (TotalEnergies) zwei Kilometer vor dem Ziel.
Als unter dem Teufelslappen ein Fahrer des Teams General Store antrat, sprang Godon an sein Hinterrad und eröffnete von dort früh den Sprint, um sich souverän sechsten Saisonsieg zu sichern.
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