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09.07.2007 | Zu Beginn meines heutigen Tagebucheintrags ein paar Worte zu meinem Teamkollegen Mark Cavendish, der hier bei der Tour bisher wirklich großes Pech hat. Auch heute geriet er unverschuldet in einen Sturz, und zunächst sah es auch gar nicht gut aus. Zum Glück hat sich Mark außer Prellungen und Schürfwunden aber keine größeren Verletzungen zugezogen. Die Stürze sind wirklich bitter, aber morgen geht es weiter. Neues Rennen, neues Glück….
Die Etappe heute war wie gemacht für die Sprinter. Nachdem die kleine Gruppe schon relativ früh gegangen war, lief das Rennen wie erwartet ab. Wegen des Windes und teilweise nasser Straßen ging es aber wieder nervös zu. Immerhin wurde nicht auf Windkante gefahren.
CSC, das Team von Fabian Cancellara, und die Sprinterteams hatten alles unter Kontrolle, der Rest des Feldes konnte es relativ gemütlich angehen lassen. Als es im Finale krachte, habe ich zunächst gar nichts davon mitbekommen. Erst als es gar nicht mehr weiterging, war mir klar, dass es vorne zu einem größeren Sturz gekommen sein musste.
Heute Abend besucht mich mein Trainer Sebastian Weber, mit dem ich noch einiges zu besprechen habe: Leistungsdaten, Technik und Taktik. Sebastian wertet auch meine SRM-Daten aus. Ich bin froh, ihn hier bei mir zu haben.
Unsere Mannschaft ist im Holiday Inn in Gent untergebracht, zusammen mit den Teams von AG2R, Astana, Discovery Channel, Predictor-Lotto und FDjeux. Hier ist am Abend richtig viel Trubel und ich habe das Gefühl, dass sich die halbe Tour im Hotel getroffen hat. Alles geht ganz locker zu und mit dem einen oder anderen Kollegen kann man auch ein Schwätzchen halten.
Die morgige Etappe ist zwar die längste der Tour, aber mit nur einer Bergwertung der 4. Kategorie werden keine besonderen Schwierigkeiten auf uns zukommen. Zudem befinden wir uns ja noch in der ersten Tourwoche. Wir sind alle noch frisch, weshalb ich recht gelassen das Rennen angehen werde.
Linus Gerdemann ist einer von 19 deutschen Fahrern, die bei der 94. Tour de France an den Start gehen. Für den 24-jährigen Münsteraner mit Wohnsitz in der Schweiz ist es die erste Teilnahme am größten Radrennen der Welt. Exklusiv auf Radsport aktiv führt der T-Mobile-Hoffnungsträger in den nächsten drei Wochen sein Tour-Tagebuch.
Die Abschlussetappe habe ich total genossen und den Kollegen im Feld ist es wohl nicht anders ergangen. Vor allem die Einfahrt auf die Champs Elysees über den Place de la Concorde war einmalig – wi
Gestern hatte ich gesagt: Beim Zeitfahren fahre ich schnell los und schaue, wie es geht. Es ging gut. Es ging richtig gut. Ich konnte richtig Gas geben und hatte unterwegs prima Zeiten. Für mich war
Meinem Zimmerkollegen Axel Merckx hätte ich bei seiner letzten Tourteilnahme den Etappensieg gegönnt. Leider hat es nicht ganz gereicht. Aber für ihn war es trotzdem ein einmaliges Erlebnis. Er be
Heute hieß es nach drei Tagen Abschied nehmen von „unserem“ wunderschönen Hotel in Pau. Und nach der 17. Etappe hat uns der „Hotelalltag“ wieder. Wir sind jetzt im Hotel Orsay in Montauban
Die Aktion der französischen und beiden deutschen Teams heute vor dem Start in Orthez war ein Zeichen gegen Doping. Mag sein, dass ein kleiner Streik von ein paar Minuten auf den ersten Blick nichts
Auch am zweiten Ruhetag hatten wir wieder großes Medieninteresse. Grund: Die positive Dopingprobe von Alexander Winokurow. Wenn in an der schlechten Nachricht etwas Gutes steckt, dann das: Das Kontr
Unsere Teamtaktik wäre heute um ein Haar voll aufgegangen. Uns war klar, dass ein Erfolg nur über eine Ausreißergruppe gehen würde. Dafür waren Kim Kirchen und ich vorgesehen. Kim fühlte sich s
Ich hatte heute nicht die Beine, die man für eine solch schwere Bergetappe braucht. Schon im ersten Anstieg merkte ich, dass es nicht so wirklich gut lief. Deshalb entschloss ich mich dazu, nicht um
Ich bin richtig zufrieden mit meiner Leistung beim Zeitfahren. Ich bin extrem konzentriert ins Rennen gegangen, habe mir mit einem Teamkollegen am Morgen nochmal die Strecke angeschaut und vor dem S
Heute wieder eine relativ entspannte Etappe - allerdings mit einer kuriosen Episode um Marcus Burghardt. „Burgi“ versuchte sich - eigentlich ungewollt - rund 50 Kilometer lang als Ausreißer, n
Im Vergleich zu den schweren Bergetappen am Wochenende und am Dienstag war das heute fast so etwas wie „aktive Erholung“. Auch wenn die Etappe in einem extrem schnellen Tempo absolviert wurde, ko
Ich hätte heute super gerne das weiße Trikot verteidigt, aber Alberto Contador war eindeutig der Stärkere. Ich glaube, dass er sogar ein Kandidat für das Gelbe Trikot ist. Natürlich ist es kein
26.09.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
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