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27.07.2008 | Auf der letzten Etappe der Sachsen-Tour ging es über 145 km durch die sächsische Schweiz. Wie der Name schon vermuten lässt, war es ein ständiges Auf und Ab. Gleich vom Start weg ging es mit richtig Tempo zur Sache, da so ziemlich jeder vorne mit einer Gruppe gehen wollte, die in der Lage sein könnte, bis zum Ziel durchzukommen.
So hielt auch ich mich mit rein und versuchte mein Möglichstes, musste jedoch nach dem dritten Versuch einsehen, dass die Beine zu Beginn der Etappe noch nicht so gut waren wie erhofft.
Erst nach 35 km gelang es einer fünfköpfigen Gruppe sich zu lösen. Mit dabei auch mein Teamkollege Clemens „Franki“ Frankhauser. Schnell fuhren die Ausreißer einen Vorsprung von zwei Minuten und schafften es zwischenzeitlich bis auf 3:30 Minuten, obwohl das Feld hinten stets darum bemüht war die Situation unter Kontrolle zu halten, da Johannes Fröhlinger von Gerolsteiner vorne mitfuhr und das gelbe Trikot dadurch in Gefahr brachte.
Bei Kilometer fünfzig beschloss Milram die Verfolgung zu übernehmen und machte mächtig Druck. Das Finale wurde dann richtig spannend, denn die Jungs vorne waren fest entschlossen, bis auf den letzten Meter zu kämpfen.
Zum Schluss erreichten die Fünf das Ziel mit nur zehn Sekunden Vorsprung vor dem Peloton und Franki konnte sich über einen tollen dritten Platz freuen!
Im Feld konnte ich heute den Sprint übernehmen, da Steffen (Radochla) sich nicht 100 Prozent fit fühlte und etwas kaputt war. So wurde ich Fünfter im Feld, sprich Zehnter in der Tageswertung. Insgesamt hat unsere Mannschaft hier eine gute Leistung gezeigt. Alle waren gut drauf und jeder hat sich für den Anderen mit eingebracht.
Schade, dass es für mich nicht für das Treppchen gereicht hat, aber spätestens bei der bevorstehenden Regio-Tour werde ich es wieder probieren.
Ciao
Euer Björn
Björn Thurau hat nach eigenen Worten die Radsport-Gene mit in die Wiege gelegt bekommen. Der Sohn von Didi Thurau fährt in seiner ersten Profisaison für das österreichische Pro Continental-Team Elk Haus Simplon und hat bei der Sachsen-Tour einen seiner wenigen Auftritte in Deutschland in dieser Saison. Für Radsport-news berichtet Thurau, der zum Auftakt seinen 20. Geburtstag feierte, täglich über seinen Einsatz im Freistaat.
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