Niederländer gewinnt 92. Giro dell`Emilia

Gesink entschädigt sich mit späten Erfolg

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Robert Gesink (Rabobank) gewinnt den 92. Giro dell`Emilia.

Foto: ROTH

10.10.2009  |  (rsn) - Der Niederländer Robert Gesink (Rabobank) hat das italienische Eintagesrennen Giro dell'Emilia (Kat. 1.HC) gewonnen und seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Der 23-Jährige setze sich nach 198 Kilometern im Dreiersprint gegen den Dänen Jakob Fuglsang (Saxo Bank) und den Schweden Thomas Lövkvist (Columbia HTC) durch.

Weltmeister Cadel Evans (Silence-Lotto) fuhr mit 25 Sekunden Rückstand auf Platz vier. Der Kasache Alexander Winokurow (Astana) wurde Fünfter (+0:31). Hinter dem Schweden Fredrik Kessiakoff (Fuji-Servetto/+0:35) landeten mit dem Russen Alexander Kolobnev und dem Dänen Chris Anker Sörensen zwei weitere Saxo Bank-Fahrer auf den Plätzen sieben und acht. Eine Schlappe mussten die Gastgeber einstecken. Als bester Italiener belegte Paolo Tiralongo (Lampre) nur Platz zehn.

Beim 100. Jubiläum des Giro dell'Emilia setzten sich nach gut 40 Kilometern die beiden Ukrainer Vladimir Duma (Ceramica Flaminia) und Vitaly Kondrut (ISD) gemeinsam mit dem Italiener Aristide Ratti (CarmioOro - A-Style) und dem Niederländer Alain Van Der Velde (Centri della Calzatura) vom Feld ab. Trotz zwischenzeitlich komfortablem Vorsprung von rund sechs Minuten wurden die Ausreißer im Finale bei der zweiten Überquerung des 10,8 % steilen San Luca-Anstiegs wieder gestellt.

Unmittelbar danach sorgte Fuglsang mit seiner Attacke dafür, dass sich die vorentscheidende Spitzengruppe bildete - bestehend aus dem jüngen Dänen sowie Gesink, Lövkvist und Winokurow. Auf dem letzten Kilometer fiel der 36 Jahre alte Kasache aus der Spitzengruppe heraus, während Evans im Schlussanstieg zum San Luca vergeblich versuchte, zu dem Trio aufzuschließen.

Im Sprint der Spitzengruppe setzte sich schließlich Gesink souverän durch und entschädigte sich mit seinem Erfolg für seine diesjährige Pechsträhne in den großen Rundfahrten. Die Tour musste der Rabobank-Kapitän nach einem frühen Sturz, bei dem er sich das Handgelenk brach, vorzeitig verlassen. Bei der Vuelta verhinderte ebenfalls ein Sturz eine Podiumsplatzierung in der Gesamtwertung.

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