Tour de France-Bilanz der Teams

Lampre-Merida: Die Preisgeldliste lügt nicht

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Damiano Cunego (Lampre-Merida) | Foto: ROTH

24.07.2013  |  (rsn) - Die 100. Tour de France ist Geschichte. Zeit um Bilanz zu ziehen. Wer hat die Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen, wer fuhr hinterher? Radsport News gibt Antworten

Lampre-Merida:

Mit leeren Händen kehrte das italienische Team von der Tour de France in die Heimat zurück. Vom Etappensieg war die Truppe um Damiano Cunego ebenso weit entfernt wie von einer Spitzenplatzierung in der Gesamwertung. Früh schon mussten der Giro-Sieger von 2004 und sein polnischer Edelhelfer Przemyslaw Niemiec im Gesamtklassement die Segel streichen.

Der 31-Jährige Cunego probierte es im Anschluss zwar mehrmals als Ausreißer, konnte sich aber nie entscheidend in Szene setzen. Von Niemiec war in den drei Tour-Wochen überhaupt nichts zu sehen - was nach dem ultra-schweren Giro d'Italia aber auch nicht verwunderte, den der 33-Jährige auf dem sechsten Platz beendet hatte.

Bester Klassementfahrer war der 34-jährige Tour-Debütant José Serpa, der Platz 21 herausfuhr, aber selber ebenfalls keinerlei Akzente setzen konnte. Das beste Tagesergebnisse holte Davide Cimolai mit einem vierten Etappenplatz auf Korsika heraus, Sprinter Roberto Ferrari wurde zwei Mal Fünfter, war in den massenankünften gegen Kittel & Co. ohne jede Chance.

Schmerzlich vermisst wurde Bayern-Rundfahrt-Sieger Adriano Malori, der früh mit Rückenproblemen aufgeben musste und zumindest im Zeitfahren zum Mont-Saint-Michel ein Kandidat für die ersten Zehn gewesen wäre.

Die deprimierende Tour-Bilanz wird auch durch einen Blick auf die Preisgeldliste deutlich: Hier belegt Lampre-Merida mit gerade mal 11.180 Euro den letzten Platz unter den 22 Teams.

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