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23.02.2014 | (rsn) – 2013 war das Team Belkin eines der erfolgreichsten Teams der ersten Saisonphase. In diesem Jahr musstem die Niederländer wochenlang mit anschauen, wie die Konkurrenz die Siege unter sich ausmachte. Auf der letzten Etappe der Andalusien-Rundfahrt (2.1) hat es nun aber mit dem ersten Erfolgserlebnis in dieser Saison geklappt.
Dafür zuständig war Moreno Hofland (Belkin), der die 5. Etappe über 159,8 Kilometer von Ubrique nach Fuengirola im Sprint vor dem Hamburger Nikias Arndt (Giant-Shimano) und dem Belgier Kenneth Vanbilsen (Topsport Vlaanderen) gewann.
„Der erste Sieg des Jahres bedeutet mir viel, zumal es mein erster in Europa überhaupt und dann auch noch der erste für das Team in diesem Jahr war“, strahlte der Niederländer, der im vergangenen Herbst bei der Tour of Hainan in China seinen ersten Profisieg verbuchen konnte.
Seine gute Form hatte der 22-jährige Hofland schon am Samstag bewiesen, als er beim Sieg von Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka) Dritter wurde. „Mit dieser Platzierung war Moreno aber nicht zufrieden. Er ist ein Sieger-Typ und wollte hier noch etwas Zählbares mitnehmen“, erklärte sein Sportlicher Leiter Merijn Zeeman.
Doch ausgerechnet Giant-Shimano, das zweite niederländische Team, schien etwas gegen einen ersten Belkin-Sieg zu haben. Tom Dumoulin hatte sich gut 30 Kilometer vor dem Ziel aus einer Ausreißergruppe, zu der auch Linus Gerdemann (MTN-Qhubeka) zählte, gelöst und bestimmte die letzten Kilometer als Solist. „Dumoulin war stark und wir hatten Angst, dass er es vor uns ins Ziel schaffen könnte“, gestand Zeeman ein. Mit vereinten Kräften wurde Dumoulin aber doch noch gestellt, so dass es zum Sprint kam.
In dem war Dumoulins Teamkollege Nikias Arndt der hartnäckigste Widersacher von Hofland, der am Ende aber doch das bessere Ende für sich hatte. „Es ist schön, die Rundfahrt mit einem guten Ergebnis zu beenden, aber wenn es der zweite Platz ist, dann kann man nicht ganz zufrieden sein. Moreno war aber einfach schneller“, kommentierte Arndt sein bisher bestes Saisonergebnis.
Während Belkin den letzten Tagessieg für sich verbuchen konnte, sicherte sich Alejandro Valverde (Movistar) zum dritten Mal in Serie den Gesamtsieg bei der Andalusien-Rundfahrt. Souveräne 31 Sekunden Vorsprung auf Richie Porte (Sky) hatte der Spanier nach fünf Etappen vorzuweisen. Dritter wurde, weitere zwei Sekunden dahinter, der Spanier Luis Leon Sánchez (Caja Rural).
„Die Schlussetappe war schwer, aber nicht so schwer wie erwartet. Ich hatte mit Attacken gegen mich gerechnet, aber die Teams haben wohl gemerkt, wie stark wir die letzten Tage waren und es sich gut überlegt“, sagte Valverde, der die ersten drei Etappen gewonnen hatte und eine weitere freudige Nachricht mitzuteilen hatte. Wie der Spanier nach dem Rennen mitteilte, wird er zum vierten Mal Vater.
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