Auftakt-Zeitfahren, aber keine klassische Bergankunft

61. Tirreno-Adriatico geht zurück zu den Wurzeln

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Das Profil des 61. Tirreno-Adriatico | Foto: RCS Sport

16.01.2026  |  (rsn) - Die 61. Auflage von Tirreno-Adriatico (2.UWT) findet vom 9. bis 15. März 2026 statt und weist im Gegensatz zu den vergangenen Jahren keine klassische Bergankunft mit einem über zehn Kilometer langen Anstieg und jenseits der 1.000 Meter auf. Trotzdem geht es zum Zielstrich mehrmals bergauf und die Etappenfinals haben es in sich. Im Fokus stehen aber eher kürzere, steile Rampen - Klassikerterrain also. “Back to the Roots“ (Zurück zu den Wurzeln) betitelten die Organisatoren der italienischen Fernfahrt deshalb ihre Pressemitteilung über den Streckenverlauf.

Das Rennen beginnt wie 2025 mit einem 11,4 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Lido di Camaiore – einer exakten Kopie der Strecke von 2025. Tags darauf geht es durch die Hügel der Toskana, ehe die 2. Etappe in San Gimignano sieben Kilometer vor dem Ziel in einen über Schotter führenden, 5,3 Kilometer langen Anstieg mündet, der zwischendurch aber absetzt. Das Ziel befindet sich dann wieder auf befestigtem Untergrund am Ende einer 1,5 Kilometer langen Schlussrampe.

Die beiden folgenden Teilstücke nach Magliano de‘ Marsi (3. Etappe) und Martinsicuro (4. Etappe) weisen zwar einige Anstiege auf, könnten aber zu Angelegenheiten für die Sprinter werden. Das gilt ziemlich sicher für die Schlussetappe, die auf einem fünfmal zu bewältigenden Rundkurs in San Benedetto del Tronto endet.

Die für die Gesamtwertung wohl entscheidenden Teilstücke führen nach Mombaroccio (5. Etappe) und Camerino (6. Etappe). Das Finale der drittletzten Etappe wird auf einer 21,6 Kilometer langen Runde ausgetragen, die zweimal bewältigt werden muss. Der Kurs beinhaltet mehrere hügelige Passagen und den sechs Kilometer langen und anspruchsvollen Anstieg zum Santuario del Beato Sante. Der Gipfel befindet sich 1.500 Meter vor dem Ziel, dann geht es rund einen Kilometer bergab, die letzten 300 Meter führen aber ebenfalls nochmal bergan.

Auch der darauf folgende Tag hat es in sich. Die 6. Etappe führt in ihrer ersten Phase über den 1.465 Meter hohen Sassotetto, doch die eigentliche Herausforderung folgt auf der zweimal zu fahrenden Zielrunde, auf der es insgesamt dreimal den bis zu 18 Prozent steilen Camerino-Anstieg hinaufgeht: final als Schlusssteigung bis auf 655 Meter Höhe.

Auch in diesem Jahr hat Tirreno-Adriatico wieder ausgesprochen lange Etappen im Programm. Vom Zeitfahren und vom Schlusstag abgesehen, müssen die Fahrer immer mindestens 186 Kilometer täglich absolvieren. Drei Teilstücke weisen mehr als 200 Kilometer auf, die längste Etappe – über 225 Kilometer von Cortona nach Magliano de' Marsi – wartet am dritten Tag des “Rennens zwischen den Meeren“.

Der Etappenplan des 61. Tirreno-Adriatico:

1. Etappe, 9. März: Lido di Camaiore - Lido di Camaiore, 11,5km, EZF - Profil
2. Etappe, 10. März: Camaiore - San Gimignano, 206km - Profil
3. Etappe, 11. März: Cortona - Magliano de' Marsi, 225km - Profil
4. Etappe, 12. März: Tagliacozzo – Martinsicuro, 210km - Profil
5. Etappe, 13. März: Marotta-Mondolfo - Mombaroccio , 186km - Profil
6. Etappe, 14. März: San Severino Marche – Camerino, 189km - Profil
7. Etappe, 15. März: Civitanova Marche - San Benedetto del Tronto, 143km - Profil

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