Niederländer nach langer Saison mental müde

Van der Poel fährt 2023 “definitiv nur eine Grand Tour“

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Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) am Start des Giro del Veneto 2022. | Foto: Cor Vos

13.10.2022  |  (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) hat am Rande seines Venetien-Trips, während dem er die Gravel-Weltmeisterschaften und am Mittwoch den Giro del Veneto bestritten hat, im Gespräch mit cyclingnews.com gestanden, dass er am Ende der für ihn sehr langen Straßensaison 2022 mental ausgelaugt sei. Deshalb werde er 2023 nicht mehr auf genauso vielen Hochzeiten zu tanzen versuchen.

"Ich denke dieses Jahr ist die mentale Müdigkeit ein bisschen größer, als die körperliche. Ich habe nicht mehr viel Kraft übrig", erklärte der 27-Jährige. Die Gravel-WM habe ihn nochmal motiviert, weil sie etwas spezielles sei. Und den Giro del Veneto sei er gefahren, weil er ohnehin in der Region war und lieber ein Rennen fahren als einfach nur trainieren wollte.

Doch für 2023 müsse er etwas ändern. "Mit Sicherheit werde ich nächstes Jahr nur eine Grand Tour fahren", betonte er. "Ich denke dieses Jahr war eine Ausnahme, auch weil es die Chance aufs Rosa Trikot beim Giro gab. Aber ansonsten werde ich es so machen, wie in den Jahren zuvor: Nur zehn bis 15 Crossrennen, dann bereite ich mich auf die Klassikersaison vor, erhole mich danach und gehe zur Tour."

Wann genau er in die Cross-Saison einsteigen werde, stehe noch nicht fest, erklärte van der Poel. "Ich werde das entscheiden, wenn ich eine Pause gemacht habe. Aber ich denke es wird irgendwann Ende November sein", so van der Poel.

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