Kommentar zur E3 Saxo Classic

Keiner wollte hinter van der Poel der erste Verlierer sein

Von Joachim Logisch

Foto zu dem Text "Keiner wollte hinter van der Poel der erste Verlierer sein"
Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech) feiert seinen Hattrick bei der E3 Saxo Classic. | Foto: Cor Vos

28.03.2026  |  (rsn) - "Was habt ihr nur, der zweite und der Dritte sind doch auch Sieger“, sagt meine Frau immer. Dass das besonders im Radsport nicht stimmt, bewies das Finale der 68. E3 Saxo Classic (1.UWT) einmal mehr.

Nach einer langen Jagd hatten sich die Verfolger Per Strand Hagenes (Visma – Lease a Bike), Florian Vermeersch (UAE – Emirates – XRG), Stan Dewulf (Decathlon – CMA CGM) und Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) am Teufelslappen bis auf wenige Meter an den Führenden Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) herangekämpft. Es ging nur nach darum, wer das letzte Stückchen zufährt, um das Rennen wieder zu öffnen.

Doch diese im Vergleich kleine Kraftanstrengungen hätte demjenigen, der diese Aufgabe übernommen hätte, die Siegchance genommen.

Weil das Risiko keiner der Vier eingehen wollte, konnte van der Poel durchziehen und nach der Vorgeschichte doch noch völlig überraschend seinen dritten Sieg in Folge bei diesem Frühjahrsklassiker einfahren.

Im Radsport zählt eben nur der Sieger, der Zweite ist der erste Verlierer!

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