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10.05.2026 | (rsn) – Zum Abschluss des Grande Partenza sah der Giro d’Italia noch einmal einen echten Massensprint. Sieger Paul Magnier (Soudal – Quick-Step) erwies sich in Bulgarien als der stärkste Sprinter, Diego Pablo Sevilla (Polti – VisitMalta) als der emsigste Ausreißer, der sich dafür mit dem Bergtrikot belohnte. Und Thomas Silva (XDS – Astana) als genießender Uruguayer in Rosa.
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Paul Magnier (Soudal – Quick – Step / Sieger / Flash): Ich habe davon geträumt und es war das Ziel, wieder auf Sieg zu fahren. Das Team hat wieder einen unglaublichen Job gemacht. Wir haben den Tag kontrolliert. Dann hatten wir den Plan, einen Kilometer vor dem Ziel in guter Position zu sein. Das haben wir dann umgesetzt. Ich war mir dann nicht sicher, ob ich die Etappe gewonnen habe. Zuerst habe ich gejubelt, aber dann kurz gezögert. Aber jetzt habe ich gewonnen und bin wirklich glücklich.
Andrea Raccagni (Soudal – Quick – Step / Anfahrer / Eurosport): Zwei aus drei Etappen zu gewinnen, ist unglaublich. Wir hatten nicht wirklich einen langen Sprint-Zug, weil Lidl – Trek bis zum Ende gearbeitet hat. Also haben nur zwei, drei Leute Paul (Magnier) geholfen. Niemand hat daran gezweifelt, dass er hier beim Giro gewinnen kann.
Davide Bramati (Soudal – Quick – Step / Sportlicher Leiter / Eurosport): Ich weiß nicht, ob das unser bester Giro jemals ist. Vor einigen Jahren haben wir mit Elia (Viviani) schon viel erreicht. Heute gab es wieder eine große Chance für uns. Das Team hat es gut gemacht. Auf der breiten Straße waren wir einmal kurz eingeklemmt. Danach haben sie einen Kilometer vor dem Ziel einen guten Platz gefunden. Van Gestel hat die Jungs dann in eine gute Position gebracht. Wenn man gewinnt, sieht man das den Fahrern und dem Staff an. Wir werden weitermachen. Mit den zwei Siegen ist jeder im Team sehr glücklich.
Dylan Groenewegen (Unibet – Rose / Dritter / Eurosport): Ich habe direkt gewusst, dass ich nicht gewonnen habe. Ich hatte den Speed, aber ich bin zu spät losgefahren. Das war dumm. Wir sind von Anfang an für einen Sieg hierherkommen. Auf der 1. Etappe bin ich dann gestürzt, das kann passieren. Für das nächste Mal gibt es aber Hoffnung.
Simone Consonni (Lidl – Trek / Anfahrer / Eurosport): Wir haben versucht, dass wir nicht eingeklemmt werden. Dann wollten wir unsere Stärke nutzen und in der richtigen Position sein. Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht. Es ist immer noch früh in der Rundfahrt. Unser Level wird besser. Wir sind immer noch hier und das ist wichtig.
Guillermo Thomas Silva (XDS – Astana / Gesamtführender / Flash): Ich habe den Tag in Pink sehr genossen. Das Team hat mich sehr gut unterstützt und wollte, dass ich das Trikot behalte. Die ganze Zeit über haben mich die Leute angeschaut. Das habe ich wirklich genossen. Wir haben abgewartet, ob die Ausreißergruppe eingeholt wird, auch wegen der Bonussekunden beim Red-Bull-Sprint. Gott sei Dank haben die Ausreißer die Sekunden geholt, deshalb war ich sicher in Pink. Danach haben wir uns dann auf Malucelli konzentriert. Wir werden versuchen, das Trikot so lange wie möglich zu behalten. Jetzt tragen wir es erstmal nach Italien.
Diego Pablo Sevilla (Polti – VisitMalta / Bergtrikot / Mixed Zone):
Ich war heute den Tag über ein bisschen müde. Gestern habe ich gesagt, dass ich nicht in die Ausreißergruppe wollte und mich eigentlich erholen wollte. Aber wir wussten, dass es eine gute Möglichkeit ist, einige Punkte zu holen. Jetzt kann ich noch ein bisschen in diesem Trikot herumfahren. Wir wollen das so lange wie möglich verlängern. Ich bin noch nie den Giro gefahren, also habe ich wenig Erfahrung in solchen Rennen. Aber ich zeige mich, versuche Rennen zu fahren und darüber bin ich sehr glücklich.