Peter Siebter an erster Sibiu-Bergankunft

Finn feiert am Paltinis Arena seinen größten Profisieg

Von Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Finn feiert am Paltinis Arena seinen größten Profisieg"
Lorenzo Finn (Red Bull – Bora – hansgrohe) ist eigentlich noch ein Rookie | Foto: Cor Vos

05.07.2026  |  (rsn) – Devo-Fahrer Lorenzo Finn (Red Bull – Bora – hansgrohe) hat auf der 3. Etappe der Sibiu Tour (2.1) seinen größten Sieg bei den Berufsradfahrern gefeiert. Nach 157 Kilometern von Sibiu hinauf zum Paltinis Arena erreichte er das Ziel neun Sekunden vor Byron Munton (Modern Adventure). Pablo Torres (UAE – Emirates – XRG) belegte 50 Sekunden nach dem Sieger den dritten Rang. Den Vierersprint um Ranf vier gewann Walter Calzoni (Pinarello – Q36.5) vor Kyrylo Tsarenko (Solution Tech – Nippo – Rali) - der erst seit dieser Rundfahrt wieder Profi ist – Adria Pericas (UAE – Emirates – XRG) und Jannis Peter (Unibet – Rose Rockets).

Für Finn war es der zweite Profisieg, den ersten feierte er allerdings letztes Jahr bei einem kleinen 1.2-Rennen. “Ich wusste, dass ich nach dem Baby Giro in guter Form bin. Es ist ein wichtiger Schritt für mich, bei den Profis zu gewinnen“, freute er sich im Ziel-Interview. “Ich wusste, dass der steilste Teil ist unten. Ich bin da all-out gefahren. Mein Team hatte mich perfekt in den Berg lanciert. Der Weg ins Ziel war noch lang, aber ich bin glücklich, dass ich es durchgehalten habe“, erzählte er weiter.

Eine achtköpfige Spitzengruppe mit Anton Lennemann (Bike Aid) und Auftaktsieger Matias Malmberg (Swatt) bestimmte den ersten Teil des Rennens. UAE – Emirates – XRG und vor allem Red Bull – Bora – hansgrohe sorgten für die Nachführarbeit und holten das Oktett vor dem zehn Kilometer langen Schlussanstieg ein.

Finn fackelte dort nicht lange und griff direkt an. Folgen konnte dem Italiener nur Torres. Der Spanier klemmte sich ans Hinterrad des Nachwuchsbullen – und das hatte einen Grund. Mit noch 7,3 zu fahrenden Kilometern musste auch er die Waffen strecken und Finn zog allein von dannen. Munton machte es dem Spitzenreiter aber nicht leicht und kam ihm im Finale sogar etwas näher.

Im Klassement liegt Finn 36 Sekunden vor Munton und derer 55 vor Torres. Peter hat sich auf Position sechs vorgeschoben.

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