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21.07.2026 | (rsn) – Auch wenn er durch seinen vor ihm in der Abfahrt fahrenden Konkurrenten aufgehalten worden war, verlief das Einzelzeitfahren der Tour der France für Felix Großschartner (UAE – Emirates – XRG) zufriedenstellend. Auf Rang 13 war der Österreicher bester deutschsprachiger Fahrer und verpasste zudem die Top Ten auch nur um fünf Sekunden.
“Am Berg war ich ganz schnell. In der Abfahrt habe ich leider einen Fahrer vor mir gehabt, der hat kein Begleitauto gehabt und auch nicht gewusst, dass ich von hinten komme. Jetzt bin ich eigentlich nicht so schnell runtergefahren wie gewollt, aber so ist es. Am Ende des Tages war es trotzdem eine solide Zeit“, sagte Großschartner im Ziel in Thonon-les-Bains gegenüber Eurosport, wo er auf Nachfrage von RSN auch noch vom Sturz seines Teamkollegen Brandon McNulty nach der Streckenbesichtigung berichtete.
Der US-Amerikaner war von einem aggressiven Autofahrer zu Fall gebracht worden, als er gemeinsam mit Großschartner auf dem Weg zurück ins Hotel war. “Am Anfang habe ich mir gedacht, es ist ein Fan, weil er ganz normal an uns vorbeigefahren ist. Plötzlich ist er voll in die Bremse gestiegen. Ich konnte gerade noch so ausweichen, aber Brandon ist leider zu Fall gekommen. Zum Glück ist ihm nicht Ernstzunehmendes passiert“, schilderte der viermalige Österreichische Zeitfahrmeister die Szene sogar mit einem Lächeln.
McNulty konnte das Zeitfahren wie geplant absolvieren und landete mit 3:01 Minuten Rückstand gegenüber Etappensieger Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf dem 22. Platz, womit er nur viertbester UAE-Fahrer war. Für die Teamwertung wurde Großschartners Zeit gewertet, so dass der Rückstand des Pogacar-Teams auf die immer noch führende Lidl-Trek-Mannschaft nur noch 23 Sekunden beträgt.